News aus dem Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung…..

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(Symbolfoto)

 

Was tut, sich in der Pflege bzw. was wurde bisher von den versprochenen Änderungen auf den Weg gebracht? Da diese Thematik mich persönlich sehr beschäftigt, stellte ich dem oben erwähnten Ministerium ein paar Fragen dazu.

Dies sind nun die ausführlichen Antworten :

  • Was ist bisher bereits auf den Weg gebracht worden um den Notstand in der Pflege zu lindern?

Auf der Landesebene waren wir schon sehr aktiv, zum Beispiel, wenn es um die Schulgeldfreiheit in der Altenpflege-Ausbildung und die Fachkräftesicherung geht. In Kürze werden wir das Niedersächsische Pflegeberufegesetz im Kabinett beraten.

In einem Flächenland wie Niedersachsen ist zum Beispiel das Niedersächsische Programm zur Stärkung der ambulanten Pflege im ländlichen Raum von zentraler Bedeutung, rund 500 Projekte wurden bereits gefördert.

Ein weiteres Förderprogramm nennt sich „Wohnen und Pflege im Alter“. Das Land beteiligt sich zudem auf der Bundesebene in zwei Arbeitsgruppen an der Konzertierten Aktion Pflege, um die Situation in der Pflege zu verbessern.

  • Es ist schon sehr beängstigend zu lesen, dass große Träger wie Diakonie und AWO damit drohen, eventuell aus der ambulanten Pflege auszusteigen.

Da haben Sie Recht. Eine klare Positionierung von Niedersachsens Sozial- und Gesundheitsministerin zu dieser Frage lesen Sie in der anhängenden Pressemitteilung.

  • Die Frage die sich alle stellen die in der Branche tätig sind, wird es noch schlimmer oder tritt irgendwann eine Verbesserung ein?

Das hängt auch davon ab, ob im Bund weiterhin die richtigen Weichen gestellt werden und in Niedersachsen Tariflöhne und Wegezeiten von den Kassen refinanziert werden (s.o.). Wir arbeiten jedoch mit Nachdruck daran, die Situation in der Pflege zu verbessern (siehe erste Antwort), deshalb holen wir etwa bei der Konzertierten Aktion Pflege auf Landesebene alle Beteiligten an einen Tisch. Außerdem wird Sozialministerin Carola Reimann noch in diesem Jahr ein neues Niedersächsisches Pflegegesetz auf den Weg bringen.

  • Wann kommt eine Entbürokratisierung in dem Bereich? Dokumentation etc. nehmen sehr viel Zeit in Anspruch, wann wird hier was unternommen?

Auch das ist ein wichtiges Thema! Die Entbürokratisierung in der ambulanten Pflege ist auf den Weg gebracht. Im Rahmen eines zweijährigen Projektes des Bundesgesundheitsministeriums wurde in den Jahren 2016 und 2017 ein neues Dokumentationssystem, das sog. Strukturmodell, in den ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen eingeführt.

In Niedersachsen haben bislang über 50% der Einrichtungen auf freiwilliger Basis ihre Dokumentation umgestellt. Die Mehrheit der Einrichtungen bewertet die Auswirkungen auf den Dokumentationsaufwand sehr positiv.

Es ist davon auszugehen, dass mit der Umsetzung der neuen Vorgaben zur Qualitätsprüfung und -darstellung (sog. Pflegenoten) weitere Einrichtungen ihre Dokumentation umstellen und von den Vorteilen des neuen Systems profitieren werden.

Die Umsetzung wird in Niedersachsen vom „Landesarbeitskreis Pflegedokumentation und Qualitätssicherung“ unterstützt. In diesem Unterausschuss des Landespflegeausschusses erörtern Einrichtungsträger, Pflegekassen, der Medizinische Dienst der Krankenversicherung, Heimaufsichtsbehörden, Pflegeberufsverbände, Pflegekammer und Pflegeschulen den Stand der Umsetzung in Niedersachsen und tauschen sich über fachliche und organisatorische Fragen aus.

In Niedersachsen wird die Entbürokratisierung darüber hinaus mit dem Förderprogramm zur „Stärkung der ambulanten Pflege im ländlichen Raum“ unterstützt. 5 Millionen Euro stellt die Landesregierung für Projekte und Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeits- und Rahmenbedingungen zur Verfügung.

Insbesondere die Verbesserung von Arbeits- und Organisationsprozessen ist im Rahmen des Förderprogrammes förderfähig. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Digitalisierung. Neben Softwarelösungen für die Tourenplanung und Leistungserfassung stellt hauptsächlich die EDV-basierte Dokumentation mit Hilfe mobiler Datenerfassung eine große Entlastung dar. Doppelerfassungen entfallen und die Qualität der Dokumentation wird erhöht.

Allen Beteiligten stehen die Daten orts- und zeitunabhängig zur Verfügung. Dies ist auch für übergeordnete Management- und Planungsprozesse eine Erleichterung. Aufwendiges Datensammeln und Aufbereiten entfällt durch geeignete Softwarelösungen. Auch die Übertragung von Patientendaten zwischen unterschiedlichen an der Versorgung beteiligten Berufsgruppen kann EDV-technisch unterstützt werden. So entfallen zeitaufwändige Übermittlungsarbeiten.

Durch den Einsatz von mobilen Endgeräten wird zudem eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten ermöglicht. Dies führt bei vielen Pflegekräften zu einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Etwa 43 % der Fördermittel flossen bereits in die Digitalisierung. Bei allen Projekten war die Förderung an Schulungen und Unterweisungen der Beschäftigten gebunden. Dadurch wird eine große Akzeptanz sowohl bei den Nutzern und Nutzerinnen als auch bei den Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen erzielt.

 

 

 

(Quelle: Pressestelle des Niedersächsischen Ministerium für Soziales,
Gesundheit und Gleichstellung)

 

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Buchempfehlung…

,, Die Farben des Mörders “ von Miriam Rademacher

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Wenn man das Buch so im Handel sieht, da zieht es einen schon magisch an farbenfroh und bunt wurde das Cover dieses Buches gestaltet, aus meiner Sicht sehr mutig und dennoch der gewünschte Effekt wird schon erzielt.

Dieses Buch ist der 2 Teil einer Serie um den Ex Tanzlehrer Colin, dem Pfarrer Jasper Johnson und der fast kleinwüchsigen Krankenschwester Norma. Die Bücher sind in sich abgeschlossen, nur die Protagonisten bleiben der / dem Leser*in erhalten.

Colin verliert oft gegen den Pfarrer beim Dartspielen und bekommt dafür soziale Aufgaben aufgebrummt, die er auch dann gerne erledigt. Nur in diesem einen Fall bekommt er doch ein wenig Kopfschmerzen, bei dem Gedanken „Tanztherapiestunden„ in einem Seniorenheim abhalten zu müssen. Doch das Blatt wendet sich und der gewiefte Ex Tanzlehrer gewinnt, brummt nun dem Pfarrer im selben Heim Malstunden mit Senioren auf.

Doch die Geschichte nimmt an dem Zeitpunkt eine Wende, als eine weibliche Leiche am Heim auftaucht und Colin sich von seinem Freund Jasper zu einer Ermittlung mit Norma hinreißen lässt. Ab da überschlagen sich die Ereignisse und die Suche nach dem Mörder oder Mörderin nimmt seinen Lauf. Dabei spielen Farben durchaus eine Rolle, die eventuell den Täter bzw. die Täterin entlarven könnten.

Miriam R. hat es spannend und mit reißend verfasst diesen Krimi, von Anfang an werden falsche Spuren gelegt bzw. als Leser wird man lange Zeit im Unklaren über gewisse Dinge gelassen. Meine persönliche Meinung dazu sehr lesenswert und macht Lesehunger auf weitere Bücher.

Die vielen Bücher der Miriam Rademacher sind in jeden gut geführten Buchhandel erhältlich und ebenso bei Amazon.

Das Leben am Abgrund….

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Das Thema ,,Auf dem Abstellgleis“ behandelte ein anderer Blogger

Sehr gut formulierte und schilderte dort dieser Blogger, was es bedeutet auf dem sogenannten Abstellgleis zu Leben. ( Leider ist der Artikel nicht mehr vorhanden). Er veranschaulichte wie es ist ohne Arbeit auf der Straße zu stehen und wie diese Menschen sich fühlen, sind gefangen in einem Hamsterrad und egal was getan wird irgendwie bleiben Sie in der Misere stecken, kommen nicht vom Fleck, fühlen sich unwohl sind gefrustet und wissen keinen Weg aus diesem Chaos.

Oft führen familiäre Probleme dazu oder der Job steht auf wackeligen Füßen und der Betroffene hat Angst vor dem Verlust. Was auch immer zu diesem Gefühl führt, es sollte sich Hilfe geholt werden, denn alleine kommt man da so nicht bzw. schlecht raus.


Die Menschen in der heutigen Zeit werden immer egoistischer und denken oft nur noch an sich, gehen sozusagen über Leichen wer schaut denn noch wirklich nach links oder rechts? Wer achtet noch auf seine Mitmenschen, ist hilfsbereit, kümmert sich um die, die am Rande der Gesellschaft auf dem Abstellgleis gelandet sind?

Dabei ist helfen nicht schwer, einfach näher hinschauen und hier und da die Hand reichen, ein wenig zuhören. Damit ist schon oft ein guter Anfang gemacht, es entsteht eine Vertrautheit zwischen dem Helfer und der Betroffenen Person.

Ein Gewinn für alle denn es passt schon die Aussage das Hilfe auch Selbsthilfe ist, wenn ich fühle, dass ich jemanden helfen kann, dann baut es mich auf und hilft mir meine Probleme anzugehen.

Dennoch kann ich persönlich nur empfehlen sich professionelle Hilfe zu holen und so gute Strategien für ein zufriedenes Leben zu erarbeiten.

 

 

Dieser Artikel wird in nächster Zeit noch weitergeführt und hier und da ergänzt.

 

 

Hilfreiche und interessante Artikel zu verschiedenen Themen die findet Ihr / Sie hier:

Ängste und Probleme was tun?

 

 

Ambulante Psychiatrische Pflege

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                                 (Symbolbild)

Was ist das genau und wer kann diese Leistung erhalten?

Darüber informiert mit diesem umfangreichen Merkblatt, die Heilpädagogische Hilfe Osnabrück.

Regelversorgung und Integrierte Versorgung (IV)
Ambulante psychiatrische Pflege (APP) ist eine fachärztlich verordnete
Leistung nach SGB V § 37 Abs. 1 und 2. Liegt ein psychiatrischer
Krankheitsfall vor, dürfen Leistungen der APP nach Genehmigung durch
die Krankenkasse nur durch einen spezialisierten Pflegedienst erbracht
werden.
Der Ambulante Psychiatrische Pflegedienst der Heilpädagogischen
Hilfe Osnabrück ist ein spezialisierter Dienst, der einen Versorgungsvertrag
mit den Krankenkassen geschlossen hat.
Die Zielsetzung der ambulanten psychiatrischen Pflege unterscheidet sich
deutlich von der der ambulanten Betreuung nach SGB XII. Deren
Zielsetzung ist die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft.
Ziel der APP ist hingegen die Vermeidung bzw. Verkürzung von stationären Aufenthalten
und die Sicherung des Ziels der ärztlichen Behandlung. Beide Hilfen
können sich gegenseitig ergänzen und daher auch gleichzeitig notwendig
sein. Einige formale oder inhaltliche Dinge sind vielleicht unklar – mit diesem
Merkblatt möchten wir Ihnen eine Übersicht über die wichtigsten
Informationen zur Ambulanten Psychiatrischen Pflege an die Hand geben.
Wenn Sie weitere Fragen haben, sind wir selbstverständlich gerne für Sie
da. Die Namen und Telefonnummern Ihrer Ansprechpartnerinnen der
Ambulanten Psychiatrischen Pflege finden Sie am Schluss dieses
Merkblattes.
Alle Angaben stellen den gegenwärtigen Informationsstand (siehe Stand)
ohne Gewähr dar. Eine Ableitung von Rechtsansprüchen ist ausdrücklich
ausgeschlossen.
Was ist Ambulante Psychiatrische Pflege?
Nachdem in der Psychiatrie-Enquete von 1975 ein Vorrang von
ambulanten vor stationären Diensten gefordert wurde, ist es 2005 endlich
gelungen eine einheitliche Grundlage für APP in ganz Deutschland zu
schaffen.
Die ambulante psychiatrische Pflege richtet sich an Menschen,
die eine psychiatrische Versorgung und Pflege akzeptieren. Wie im SGB V
gefordert, erweitert APP die gemeindeorientierte Angebotsstruktur, um
den besonderen Bedürfnissen psychisch erkrankter Menschen Rechnung
zu tragen. Das bedeutet eine bessere (freiwillige und selbstbestimmte)
Perspektive durch eine erweiterte Wahlmöglichkeit.
Krankenhausaufenthalte, die von den Patienten selbst oft als
Stigmatisierung empfunden werden, können somit verkürzt oder sogar
vermieden werden. Ambulante, ärztliche Behandlung wird unterstützt und
deren Ziele werden gesichert. APP trägt dazu bei, dass psychisch kranke
Menschen ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben führen.
Sie ist aufsuchend tätig und findet somit in dem gewohnten Umfeld des Patienten
statt, was zum Vorteil hat, dass psychosoziale Ressourcen (Familie,
Nachbarschaft, vorhandene Hilfsangebote der Gemeinde u.a.) genutzt
werden können.
Psychiatrische Erkrankungen gehen immer mit einer Beziehungsstörung
einher. Dies bewirkt, dass viele psychisch erkrankte Menschen in großer
Isolation leben und nicht mehr in der Lage sind, für sie lebensnotwendige
Kontakte zu knüpfen. Deshalb kommt in der psychiatrischen Pflege dem
Beziehungsprozess als notwendige Basis und als Methode der
psychiatrischen Pflege eine besondere Bedeutung zu.
Der ambulant Pflegende sucht den Patienten in der ihm vertrauten Umgebung auf und ist dadurch in der Regel besser in der Lage, eine tragfähige Beziehung
aufzubauen. Die APP ist im Rahmen der Richtlinien über die Verordnung Häuslicher
Krankenpflege verordnungsfähig und ist somit eine ergänzende Behandlungsmaßnahme.
Mit ihrem flexiblen, integrierten Angebot können Behandlungsabbrüche vermieden werden. Verordnung (Regelversorgung)
Die Verordnung häuslicher Krankenpflege durch Vertragsärzte erfolgt bei
medizinischer Notwendigkeit (Krankheitsfall), Grundlage ist der § 37
Abs.1+2 SGB V.
§ 37 Abs.1: ambulante psychiatrische Fachkrankenpflege erbringt
Leistungen zur Vermeidung oder Verkürzung einer
Krankenhausbehandlung, wenn diese geboten, aber nicht durchführbar ist
(Krankenhausvermeidungspflege)
§ 37 Abs. 2: ambulante psychiatrische Fachkrankenpflege erbringt
Leistungen zur Sicherung des Ziels der ärztlichen Behandlung
(Sicherungspflege) Art, Umfang und Dauer der ambulanten psychiatrischen Pflege ergeben sich aus der genehmigten Verordnung, einschließlich des
Behandlungsplans des behandelnden Vertragsarztes (Ärzte für
Nervenheilkunde, Neurologie, Psychiatrie oder psychotherapeutische
Medizin, Ärzte mit der Zusatzbezeichnung Psychotherapie).
Die Verordnung durch den Hausarzt erfordert eine vorherige
Diagnosesicherung durch einen Arzt der o. g. Fachgebiete. Die Verordnung
für APP ist vor dem Tätigwerden der zuständigen KV vorzulegen.
Nach Erhalt der Erstverordnung (max. 14 Tage + max.14 Einsätze/Woche)
wird unverzüglich eine vorläufige Pflegeplanung auf Grundlage des
ärztlichen Behandlungsplanes erstellt, mit der Einschätzung des
wöchentlichen Pflegebedarfs. Rechtzeitig vor Ablauf wird mit dem beh.
Arzt die weitere Vorgehensweise abgestimmt.
Anmerkung: Die ersten 14 Tage APP dienen hauptsächlich der
Beziehungsgestaltung, der Hilfebedarfsplanung, der Einleitung des
Pflegeprozesses und der Einschätzung des Krankheitszustandes: u .a.
Fähigkeitsstörungen / Alltagsbewältigung / Krisenmanagement (siehe
Tätigkeiten).
Nach Erhalt der Anschlussverordnung
(max. 4 Monate, ggf. länger) wird von der APP eine angepasste Pflegeplanung auf Grundlage des aktuellen ärztl. Behandlungsplanes erstellt, inkl. Umfang der möglichen APP –Einsätze. Veränderungen in der APP – Situation werden dem beh. Arzt
unverzüglich mitgeteilt.
Kurz vor Ablauf des Verordnungszeitraums wird
von APP ein Abschluss – bzw. Verlängerungsbericht (erfolgte/erforderliche
Pflegemaßnahmen, erreichte / erforderliche Pflegeziele) für den beh. Arzt
erstellt.
Leistungen der APP und der psychiatrischen Institutsambulanzen können
(in Ausnahmefällen) quartalsgleich abgerechnet werden.
Für aktuelle APP – Patienten wird eine Notfalltelefonnummer hinterlegt
(Bereitschaftsdienst). Wir arbeiten im Bezugspflegesystem, d. h. möglichst
keine wechselnden Pflegekräfte.
Verordnungsfähige Diagnosegruppen (Regelversorgung)
Demenzen, Hirnorganische Erkrankungen u. a., Schizophrenien,
Depressionen, Angst – und affektive / schizoaffektive Störungen
Tätigkeitsinhalte
Erstgespräch / Hilfebedarfsplanung (Assessment)
Beziehungsgestaltung
Feststellen, beobachten und dokumentieren des Hilfebedarfs und
dessen Entwicklung (Pflegeprozess)
Wahrnehmen und beobachten von Krankheitszustand und –
entwicklung
Anregung / Abstimmung therapeutischer, pflegerischer und
ergänzender Maßnahmen
Zusammenarbeit mit dem verordnenden Arzt
Hilfe bei der Medikamenteneinnahme
Vorsorge bei Eigen- oder Fremdgefährdung
Krisenintervention
Aktivierung zu elementaren Verrichtungen, Training von
Alltagsfertigkeiten
Psychiatrische Entlastung im Alltag
-Kognitives und psychisches Training
-Hilfe beim Umgang mit beeinträchtigenden Gefühlen,
Wahrnehmungen und Verhaltensweisen
-Hilfe bei der Tages- und Wochenstrukturierung
-Zusammenarbeit mit Familienangehörigen / Partnern
-Kontaktaufnahme und Kooperation mit anderen Diensten,
Fachpersonal und Institutionen Mitarbeiter-/innen
Der „Ambulante psychiatrische Pflegedienst“ der Heilpädagogischen Hilfe
Osnabrück Wohnen gGmbH erbringt die Leistungen mit dem
vorgeschriebenen Fachpersonal.
Der Dienst arbeitet unter der Leitung einer verantwortlichen Pflegefachkraft mit Weiterbildung zur Fachkraft für psychiatrische Pflege sowie für leitende Funktionen. Eine weitere Fachkraft für psychiatrische Pflege hat die stellvertretende Leitung des Dienstes inne. Zwanzig weitere Pflegefachkräfte mit entsprechender psychiatrischer
Weiterbildung vervollständigen das Team.
Versorgungsgebiet:
Das Versorgungsgebiet des ambulanten psychiatrischen Pflegedienstes
der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück umfasst Stadt und Landkreis
Osnabrück. Um eine Versorgung dieses Gebietes sicherstellen zu können,
wurden neben der Geschäftsstelle in Osnabrück, Buersche Str. 143,
Anlaufstellen in Bad Rothenfelde, Bohmte, Melle eingerichtet.
Finanzierung von APP (Regelversorgung)
Die Leistungen von APP werden, nach genehmigter Verordnung, von der
gesetzlichen Krankenversicherung übernommen.
Es fallen lediglich die festgelegten Zuzahlungen nach dem Gesundheits-
modernisierungsgesetz (GMG) an.
Derzeit 10,-€ je ärztliche Verordnung und 10 % der entstandenen Kosten
für die ersten 28 Behandlungstage. Integrierte Versorgung (IV)
Bei der integrierten Versorgung werden Patientinnen und Patienten
qualitätsgesichert versorgt. Dieses geschieht in sektorenübergreifenden
beziehungsweise fachübergreifend vernetzten Strukturen.
Das bedeutet ein gemeindepsychiatrisch ausgerichtetes, therapeutisches
Netzwerk, das die jeweilige Lebenssituation des Betroffenen der
betroffenen Menschen berücksichtigt.
Ärzte, Fachärzte, Krankenhäuser, Vorsorge – und Rehakliniken und andere
zur Versorgung berechtigte Leistungserbringer können kooperieren und
sorgen für den notwendigen Wissensaustausch.
Grundlage ist das Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen
Krankenversicherung.
Integrierte Versorgung (IV) Vorteile
Wichtige Merkmale und Vorteile
der Integrierten Psychiatrischen Versorgung:
Das Ziel ist es Menschen mit psychischen Erkrankungen in der IV effektiver
und koordinierter ambulant zu versorgen. Der vertraute Facharzt
verantwortet jeden Behandlungsschritt und verordnet APP. Er berät über notwendige Behandlungsmodule und steht für Rückfragen zur Verfügung.
Ein persönlicher Bezugstherapeut (psychiatrische
Fachpflegekraft) steht jederzeit zur Verfügung. Er oder auch sie ist Ansprechpartner und Lotse innerhalb des Behandlungssystems und unterstützt bei allen Fragen bezogen auf die Behandlung. Schnelle Hilfe (Krisendienst) ist zu jeder Tages- und Nachtzeit (24
Stunden / 7 Tage die Woche) möglich und steht den betroffenen Menschen
und Ihren Angehörigen als Krisendienst zur Verfügung.
Dieser ist erster Ansprechpartner in allen Situationen, in denen schnell Hilfe notwendig ist. Krisenbehandlung zu Hause ist im Rahmen der Integrierten
Psychiatrischen Versorgung möglich.
Auch in akuten Krisensituationen kann die Behandlung in der häuslichen Umgebung stattfinden. Das ist oft schonender und ein Krankenhausaufenthalt kann vermieden werden. Schulungsprogramme für Ihr Wissen (Psychoedukation)
werden angeboten, in denen spezielle, individuell zugeschnittene medizinische
und psychologische Hintergründe der Erkrankung erarbeitet werden.
Ein Ambulantes Behandlungsteam steht zur Verfügung. Bei Bedarf
können auch weitere Spezialisten zur Behandlung hinzugezogen werden.
Der Soziotherapeut unterstützt beispielsweise bei sozialen Fragen und der
Psychotherapeut bietet eine spezielle psychologisch ausgerichtete
Behandlung an.
In Rückzugsräumen ist es möglich, in Abstimmung mit dem vertrauten
Facharzt oder Bezugstherapeuten, eine Rückzugsraumeinrichtung
aufsuchen (wenn z.B. Abstand von der häuslichen Umgebung benötigt
wird). Dieser Rückzug kann helfen, Probleme besser zu bewältigen. Hier
wird weitere Hilfe angeboten und es kann dort der Tag oder die Nacht
verbracht werden.
Eine Krankenhausbehandlung
ist in einigen Situationen unumgänglich. Der Bezugstherapeut hält auch während dieser Zeit Kontakt (wenn gewünscht) zum Betroffenen und zu den Krankenhausärzten. Er
unterstützt bei der Entlassung und spricht die nächsten Schritte ab.
Wir besprechen, wie die beste Behandlung aussehen soll.
Im gemeinsamen Trialog mit den Angehörigen, dem Facharzt und dem
Bezugstherapeuten werden regelmäßig die anstehenden Behandlungsschritte und die bisherigen Erfolge bzw. Probleme besprochen. Dazu wird auf einer Datenschutzerklärung das Einverständnis benötigt.
Integrierte Versorgung (IV)Teilnahme
Die Teilnahme an der IV ist grundsätzlich freiwillig und kann jederzeit
widerrufen werden. Der Versicherte entscheidet eigenständig darüber, ob
er nach diesem Modell behandelt werden möchte. Informationen zu den Teilnahmevoraussetzungen für die Region können Sie bei der zuständigen Krankenversicherung, den Netzwerk Management Gesellschaften, bei den beteiligten Arztpraxen oder bei uns als teilnehmender Pflegedienst erhalten. Zuzahlungen zur ambulanten psychiatrischen Krankenpflege entfallen.
Regional zuständige Netzwerk Management Gesellschaften:
(Tel.: 040-22630670)
Ansprechpartner:
Für Fragen oder weitere Informationen stehen wir gerne zur Verfügung:
Richard Kempe, Pflegedienstleitung
Melanie Schulte, stellv. Pflegedienstleitung
Heilpädagogische Hilfe Osnabrück
Wohnen gGmbH Ambulante Psychiatrische Pflege
Buersche Str. 143
49084 Osnabrück
Tel. 0541/80039870
Fax: 0541/80039896
Mobil 01520/8972805
Mail:
m.schulte@os-hho.de
oder
r.kempe@os-hho.de
Stand: April 2018
(Text © HhO )
Vielen Dank für die Überlassung dieser Information….!!

Hof vor der Landwehr aus Bad Laer….

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                         (© verlinktes Bild liegt beim Hof)

Kurzvorstellung

Dieser Hof hat nur einen kleinen landwirtschaftlichen Nebenerwerbsbetrieb mit Hühner- und Sauenhaltung. Die Eier, werden auf dem Hof im Verkaufshäuschen angeboten.
Dort gibt es regionalen, leckeren Honig zu kaufen und zukünftig sollen ebenfalls Nudeln aus den eigenen Freilandeiern angeboten werden. Wer sich ein eigenes Bild davon machen mag, der ist herzlich eingeladen dem Betrieb einen Besuch abzustatten.
Die Sauen werden noch in konventionellen Haltung gehalten. Wobei immer darauf geachtet wird, dass den Tieren mehr Platz zu Verfügung steht als vorgeschrieben sei. Andere Haltungsarten findet die Familie vor der Landwehr interessant und seien mit der  der Umsetzung leider noch nicht so weit. 

Wie geht es weiter am ehemaligen Krankenhaus in Dissen?

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Die NOZ hat zwischenzeitlich darüber berichtet, das die Oleg die gesamten Flächen im ehemaligen Krankenhausbereich erworben hat. Nach den Vorstellungen der Stadt Dissen wird derzeit ein Bebauungsplan aufgestellt, der entlang der Bahnhofstraße Mischgebietsfläche und im Übrigen Allgemeines Wohngebiet vorsieht.

Die endgültigen Entscheidungen können jedoch nicht vorweggenommen werden. Bei einem Bestand der beabsichtigten Festsetzungen wären in dem Gebiet nur Wohnnutzung und nicht störende Gerwerbebetriebe, z. B. Im Dienstleistungsbereich, oder altersgerechtes Wohnen zulässig.

Die Entfernung wesentlicher Teile des Bewuchses in diesem Winter ist auf die bestehenden Planungen zurückzuführen. Danach ist vorgesehen, im Spätsommer bzw. Herbst 2019 mit dem Abriss der bestehenden Gebäude zu beginnen. Arbeiten mit großen Geräten erfordern Bewegungsmöglichkeiten um die Gebäude herum und Lagerflächen für das Recyclingmaterial. Wegen Brutzeiten, etc. ist eine Entfernung von Bäumen nur in den Wintermonaten möglich.

Ab Frühjahr 2020 sind Erschließungsarbeiten und ab Ende 2020 die ersten Hochbaumaßnahmen vorgesehen. Mit der Entfernung des Bewuchses wurden hierfür die Voraussetzungen geschaffen.

Um das Ziel von bezahlbarem Wohnraum nicht aus den Augen zu verlieren, müssen alle Vorbereitungs- und Umsetzungsmaßnahmen auch Wirtschaftlichkeitsansprüchen genügen. Insofern ist von der Oleg zusammen mit der Stadt Dissen die Entscheidung getroffen worden, in einem Zuge die für die Bebauung ab 2020 erforderliche Entfernung des Bewuchses vorzunehmen. Der voraussichtliche Bestand der Bäume entlang der Bahnhof- und Berliner Straße hat dazu geführt, dass diese stehen geblieben sind

 

 

 

Vielen Dank für die ausführliche Antwort und Erklärungen vom

 

Fachbereich: Planen und Bauen (© Text Stadt Dissen)
Große Straße 33, 49201 Dissen aTW

Nun wissen Wir wenigstens wieso so ein radikaler Kahlschlag erfolgen musste.

Freifunk Nordwest wird ausgebaut….

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In Bad Iburg wurde inzwischen das Netz weiter ausgebaut und somit können die Bürger-/innen, sowie auch Besucher unserer Stadt sich im W-Lan kostenlos anmelden und surfen.

Wer an diesem tollen Projekt teilnehmen möchte, der kann sich gerne bei dem Freifunk Osnabrück  melden.

Eine Übersicht über die Standorte sind hier auf der Karte zusehen.

Freifunk in Bad Iburg

 

Weitere Infos über das Projekt   sind ausführlich und umfangreich in diesem Artikel  zu lesen.

Dabei sein und für ein freies Netz für jedermann sorgen. Vielen Dank an alle die im Ehrenamt dieses unterstützen und hilfreich zur Seite stehen.

Erhaltung alter Geflügelrassen, die IEG stellt sich vor….

 

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(© Juliane Fellner)

 

Heute stellt sich die Initiative zur Erhaltung alter Geflügelrassen eV“ (IEG)vor.
Was genau versteht man eigentlich darunter und wie muss ich mir die Vorgehensweise diesbezüglich vorstellen? Diese schildert uns in der Vorstellung  Frau Dr. Katrin Stricker. 

“  Seit einigen Jahren ist Bad Laer Sitz der “ Initiative zur Erhaltung alter Geflügelrassen eV“ (IEG) einem gemeinnützigen deutschlandweit arbeitenden Verein der das Ziel hat, die Vielfalt alter Rassen zu bewahren. Außerdem wollen wir innerhalb der von uns betreuten Rassen die genetische Variabilität erhalten.

Um das zu erreichen haben wir für einige der gefährdeten Rassen Zuchtringe gebildet, das sind Gemeinschaften von Züchtern einer Rasse, die ( um Inzucht zu vermeiden) die Hähne untereinander austauschen und für die die IEG ein  gemeinsames Zuchtbuch führt . Eine weitere Säule der Erhaltung alter Rassen ist ihre Nutzung, das heißt, daß bei der Zucht neben der „Schönheit“ auch Leistungseigenschaften berücksichtigt werden.

Der erste Erhaltungszuchtring wurde vor 20 Jahren für die Vorwerkhühner gegründet und hat bewiesen, daß man damit eine Rasse nachhaltig erhalten und wieder verbreiten kann. Es gibt inzwischen auch Zuchtringe für andere Rassen . Züchter, die sich anschließen oder gemeinsam einen neuen Ring gründen möchten, sind herzlich willkommen.

Wer sich näher informieren möchte, kann dies gern auf unseren Seiten tun:

Erhaltungszucht Geflügel

Erhaltungszucht unsere Seite im Facebook  

 

(Text:© Dr.K Stricker)

 

Wenn die beste Freundin „Facebook“ heißt …

Premierenlesung in der „Lese-Rampe“: Am 29. März 2019 um 20 Uhr wird Laander Karuso im Osnabrücker „Unikeller“ seinen soeben veröffentlichten ersten Roman „Hoelderlin“ (Periplaneta) vorstellen.

In der Osnabrücker Literaturszene ist der 1986 geborene Laander Karuso ein Neuzugang, aber kein literarischer Newcomer. Seine Bühnenkarriere startete er in Magdeburg als Poetry Slammer.

Mit Erfolg und zahlreichen Auszeichnungen:
Er gewann 2014 die Sachsen-Anhaltiner „Landesmeisterschaft im Song Slam“ und wurde in einem landesweiten Wettbewerb „Vizemeister im Poetry Slam“, 2015 dann „Poetry Slam Stadtmeister“ von Magdeburg. Eine Auswahl seiner Slam-Texte erschien 2016 unter dem Titel „Der Weg zu meinem verfickten Seelenfrieden“ im renommierten Independent-Verlag Periplaneta. Im selben Jahr veröffentlichte Karuso beim Label frogrocks sein Debütalbum „Come on, Koschka!“.
Mit „Hoelderlin“ legt Laander Karuso seinen ersten Roman vor. „Es handelt sich“, so der Autor, „um eine Hommage an Hölderlins ‚Hyperion‘, welchen ich versucht habe, in die Neuzeit zu katapultieren.

Ich wollte einen Protagonisten erschaffen, der sich mit modernen Problemen konfrontiert sieht und sich aufgrund erlittener Schicksalsschläge in die innere Emigration begibt und sich von dort aus mittels bitterbösen Humors Katharsis verschafft.“

Der Leserschaft begegnet der hellwache Bewusstseinsstrom eines zutiefst zynischen Ich-Erzählers, ein Totalverweigerer und notorischer Provokateur, der eher Prügel in Kauf nimmt als auf eine bissige Äußerung zu verzichten. Seine Bemerkungen sind frech, unverschämt freimütig, dabei triftig, gesellschaftsanalytisch und sehr präzis. Hoelderlin will keine Menschen um sich haben. Er kennt nur eine Freundin. Und ihr Name ward – Facebook.

Veranstaltungsdaten:
„Die Lese-Rampe“ präsentiert: Laander Karuso liest aus seinem Debütroman „Hoelderlin“

Termin: 29.3.2019
Beginn: 20:00 Uhr
Ort: „Unikeller“, Neuer Graben 29, Osnabrück (Schloss)
Eintritt: freiwillig (Pay After)
Infos: www.unikeller.de

Maria Braig und das heimliche Mädchen und der…..

 

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Maria Braig, Jahrgang 1957, lebt in Osnabrück. Sie studierte Germanistik, Theaterwissenschaft, Geschichte und empirische Kulturwissenschaft. Sie engagiert sich sozialpolitisch (Umwelt- und Friedenspolitik, Asyl- und Menschenrechtsarbeit), so auch für ’One Billion Rising‚ – Rising for Justice – Aufstehen für das Recht – Aufstehen für Gerechtigkeit.

 

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Das heimliche Mädchen und der Dancing Boy, da nimmt uns die Autorin mit nach Afghanistan. Es geht um ein 13-jähriges Mädchen die von heute auf morgen auf einmal zu einer sehr wichtigen Person in der Familie von einer muslimisch geprägten Familie und Gesellschaft wird.

Wir erfahren als Leser-& Leserinnen sehr viel über die Kultur aus diesem Land und auch was ein Teejunge ist?

Die Schriftstellerin schreibt so als, wenn sie als Beobachterin, haargenau diese Geschichte so mit erlebt hat und bei einer genauen Betrachtung der gesamten beschriebenen Ereignisse, der Protagonisten kommt es der Wahrheit bzw. Realität wohl doch sehr sehr nahe.

Mir gefällt es gut das immer wieder erklärt wird, was ein Dancing Boy ist und ebenso wie es teilweise auch noch im 21. Jahrhundert in muslimisch sehr geprägten Länder zugeht.

Dieser Roman ist teilweise ein echter Krimi und am Ende dieser Geschichte, das verrate ich nicht. Viel Spaß und Freude mit diesem Buch.

 

 

Rezension Nennen wir sie Eugenie

Erklärung zu Dancing Boy bzw. Bacha bazi…

 

Hier kann dieses tolle Buch bestellt werden:

Das heimliche Mädchen und der Dancing Boy