Mehr Tierwohl und bessere Haltung, der Deutsche Tierschutzbund gibt Antworten..

Die Forderung, dass Landwirte für den Mehraufwand bei einer tiergerechteren Haltung finanzielle Unterstützung von der EU, dem Bund, den Ländern bekommen, befürworten wir natürlich. Die Subventionierung landwirtschaftlicher Betriebe sollte sich nach den Leistungen, die der Betrieb für Umwelt, Natur, Klima und eben für den Tierschutz erbringt, richten. Dieser Mehraufwand muss dementsprechend gewürdigt werden.
Ein Umbau der landwirtschaftlichen Tierhaltung ist dringend notwendig, dafür müssen von der Politik entsprechende Mittel bereitgestellt werden – laut dem Gutachten des wissenschaftlichen Beirates „Wege zu einer gesellschaftlich akzeptierten Nutztierhaltung“ sind dafür 3-5 Mrd. Euro jährlich nötig .
Doch auch der Handel ist in der Pflicht. Eine Abkehr von der Billigproduktion hin zu mehr Tierschutz ist dringend notwendig, wobei auf das Angebot von Billigprodukten verzichtet werden muss und Landwirte ausreichend für Investitionen in den Tierschutz entlohnt werden müssen.
Das Konzept des Aktivstalles und das Engagement der Landwirte ist auf jeden Fall unterstützenswert und ein Schritt in die richtige Richtung. Durch die Aufteilung in verschiedene Funktionsbereiche, das höhere Platzangebot, das Angebot von Stroh (Wühlbereiche), Kühlungsmöglichkeiten, der Außenklimakontakt durch einen Auslauf wird eine tiergerechtere Haltung ermöglicht.
Die derzeit praktizierte Schweinehaltung ist tierschutzwidrig. Die Tiere werden in reizarmen, engen Buchten auf Spaltenboden ohne geeignete Beschäftigung gehalten, was nicht dem Tierschutzgesetz entspricht. Manipulationen, wie die betäubungslose Kastration, das Kupieren der Schwänze sowie das Abschleifen der Eckzähne und die Kastenstandhaltung sind üblich in der konventionellen Schweinehaltung. Der Deutsche Tierschutzbund setzt sich für eine tiergerechtere Haltung von Schweinen ein, dazu zählen u.a. der Verzicht auf Manipulationen am Tier, ein höheres Platzangebot, eingestreute Liegeflächen, kein Vollspaltenboden, Auslauf, Stroh als Einstreu und zur Beschäftigung.
Weitere Infos dazu auch hier: https://www.tierschutzbund.de/information/hintergrund/landwirtschaft/schweine/

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Deutscher Bundestag 19. Wahlperiode Drucksache 19/15768 10.12.2019

Gesetzentwurf der Abgeordneten Christian Dürr, Dr. Florian Toncar, Frank Schäffler, Bettina Stark-Watzinger, Markus Herbrand, Katja Hessel, Grigorios Aggelidis, Renata Alt, Christine Aschenberg-Dugnus, Nicole Bauer, Jens Beeck, Dr. Jens Brandenburg (Rhein-Neckar), Dr. Marco Buschmann, Britta Katharina Dassler, Hartmut Ebbing, Dr. Marcus Faber, Otto Fricke, Thomas Hacker, Peter Heidt, Katrin Helling-Plahr, Torsten Herbst, Manuel Höferlin, Dr. Christoph Hoffmann, Reinhard Houben, Ulla Ihnen , Olaf in der Beek, Gyde Jensen, Dr. Christian Jung, Dr. Marcel Klinge, Daniela Kluckert, Pascal Kober, Carina Konrad, Konstantin Kuhle, Alexander Graf Lambsdorff, Ulrich Lechte, Michael Georg Link, Christoph Meyer, Roman MüllerBöhm, Frank Müller-Rosentritt, Dr. Martin Neumann, Hagen Reinhold, Bernd Reuther, Dr. Stefan Ruppert, Christian Sauter, Dr. Wieland Schinnenburg, Matthias Seestern-Pauly, Frank Sitta, Hermann Otto Solms, Dr. Marie-Agnes StrackZimmermann, Benjamin Strasser, Katja Suding, Michael Theurer, Stephan Thomae, Manfred Todtenhausen, Dr. Florian Toncar, Dr. Andrew Ullmann, Gerald Ullrich, Nicole Westig, Katharina Willkomm und der Fraktion der FDP

Entwurf eines Gesetzes zur Änderung der Abgabenordnung – Gesetz zur Verhinderung einer Bon-Pflicht für Bäcker

  1. Problem

Durch das Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen (Gesetz vom 22. Dezember 2016 (BGBl. I S. 3152)) sind elektronische Aufzeichnungssysteme grundsätzlich ab dem 1. Januar 2020 durch eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung (TSE) zu schützen. Weiter wurde geregelt, dass die elektronischen Grundaufzeichnungen einzeln, vollständig, richtig, zeitgerecht, geordnet und unveränderbar aufzuzeichnen sind (Einzelaufzeichnungspflicht) und auf einem Speichermedium gesichert und verfügbar gehalten werden müssen.

Darüber hinaus wurde mit dem Gesetz eine Belegausgabepflicht (§ 146a Abs. 2 Satz 1 AO) ab dem 1. Januar 2020 eingeführt. Bei Verkauf von Waren an eine Vielzahl von nicht bekannten Personen können die Finanzbehörden nach § 148 AO aus Zumutbarkeitsgründen nach pflichtgemäßem Ermessen von der Belegausgabepflicht befreien (§ 146a Abs. 2 Satz 2 AO). Das Gesetz sieht damit „in Fällen greifbarer Unzumutbarkeit selbst mit § 146a II 2 als spezieller Billigkeitsvorschrift einen Pflichtendispens vor(…)“ (so Drüen in: Tipke/Kruse, AO/FGO, § 146a AO Rz. 10). Im Anwendungserlass zu § 146a AO (BStBl I 2019, S. 518 ff., Rz. 6.9, 6.11) führt die Finanzverwaltung zu den Voraussetzungen einer Befreiung von der Belegausgabepflicht wie folgt aus: „Eine Befreiung kommt nur dann in Betracht, wenn nachweislich eine sachliche oder persönliche Härte für den einzelnen Steuerpflichtigen besteht. Die mit der Belegausgabepflicht entstehenden Kosten stellen für sich allein keine sachliche Härte im Sinne des § 148 AO dar. […] Die Befreiung von der Belegausgabepflicht setzt voraus, dass durch die Unterdrückung der Belegausgabe die Funktion der zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtung nicht eingeschränkt wird.“

  1. Lösung

Änderung der Abgabenordnung (in der Fassung der Bekanntmachung vom 1. Oktober 2002 (BGBl. I S. 3866; 2003 I S. 61), die zuletzt durch Artikel 10 des Gesetzes vom 11. Juli 2019 (BGBl. I S. 1066) geändert worden ist).

  1. Alternativen Keine.
  2. Haushaltsausgaben ohne Erfüllungsaufwand Das Gesetz führt nicht zu Minderausnahmen im Bundeshaushalt oder in den Haushalten von Ländern oder Kommunen.
  3. Erfüllungsaufwand

E.1 Erfüllungsaufwand für Bürgerinnen und Bürger Keiner

E.2 Erfüllungsaufwand für die Wirtschaft Keiner

Davon Bürokratiekosten aus Informationspflichten Keine

E.3 Erfüllungsaufwand der Verwaltung Keiner

  1. Weitere Kosten Keine

Entwurf eines Gesetzes zur Änderung der Abgabenordnung – Gesetz zur Verhinderung einer Bon-Pflicht für Bäcker

Vom …

Der Bundestag hat mit Zustimmung des 

Bundesrates das folgende Gesetz beschlossen: 

Artikel 1

Änderung der Abgabenordnung

Die Abgabenordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 1. Oktober 2002 (BGBl. I S. 3866; 2003 I S. 61), die zuletzt durch Artikel 10 des Gesetzes vom 11. Juli 2019 (BGBl. I S. 1066) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:

  1. § 146a Abs. 2 Satz 2 wird wie folgt gefasst: „Bei Verkauf von Waren und bei der Erbringung von Dienstleistungen an eine Vielzahl von nicht bekannten Personen ist eine Befreiung von der Belegausgabepflicht zu erteilen, wenn die Besteuerung durch den Einsatz einer zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtung nicht beeinträchtigt wird.“
  2. § 146a Abs. 2 Satz 3 wird aufgehoben. 

Artikel 2 Inkrafttreten

Dieses Gesetz tritt mit Wirkung vom 1. Januar 2020 in Kraft. Berlin, den 10. Dezember 2019 Christian Lindner und Fraktion

Begründung A. Allgemeiner Teil I. Zielsetzung und Notwendigkeit der Regelungen

Die mit dem Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen (Gesetz vom 22. Dezember 2016 (BGBl. I S. 3152)) eingeführte Belegausgabepflicht (§ 146a Abs. 2 Satz 1 AO) führt im Handel und dabei insbesondere bei Verkauf von Waren an eine Vielzahl von nicht bekannten Personen zu einer erheblich gesteigerten Ausgabe von Belegen die größtenteils nicht von den Kunden mitgenommen werden, sondern direkt im Geschäft entsorgt werden. Dies führt zu einer erheblichen Zunahme von Abfall, der mit unter dem Gesichtspunkt des Umweltschutzes vermeidbar ist. Gerade die Nutzung von sogenanntem Thermopapier, dass Biphenol A bzw. nach dessen Verbot die Alternativen Biphenol F oder S enthält ist auch unter Gesundheitsaspekten bedenklich. Die eingeräumte Befreiungsmöglichkeit stellt sicher, dass der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit gewahrt wird.

Die Zumutbarkeitserwägungen, die dieser Befreiungsmöglichkeit zu Grunde liegen, gelten im Grundsatz auch für Dienstleistungen, so dass diese auch entsprechend erweitert werden kann. Bei Dienstleistungen muss der Geschäftsbetrieb auf eine Vielzahl von Kundenkontakten ausgerichtet und der Kundenkontakt des Dienstleisters und seiner Angestellten im Wesentlichen auf die Bestellung und den kurzen Bezahlvorgang beschränkt sein.

Wenn beim Verkauf von Waren und der Erbringung von Dienstleistungen an eine Vielzahl von nicht bekannten Personen eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung genutzt wird, sollte damit dem Anliegen der Finanzverwaltung nach einer manipulationssicheren Erfassung aller digitalen Grundaufzeichnungen, die mit einem elektronischen Aufzeichnungssystem im Sinne des § 146a Abs. 1 S. 1 i.V.m. § 1 KassenSichV erstellt werden, ausreichend entsprochen worden sein.

  1. Wesentlicher Inhalt des Entwurfs Das Gesetz sieht eine Änderung der Abgabenordnung mit dem Ziel vor, diese dahingehend zu ändern, dass auf

Antrag im Falle der Nutzung einer zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtung beim Verkauf von Waren und der Erbringung von Dienstleistungen an eine Vielzahl von nicht bekannten Personen, eine generelle Ausgabe von Belegen als nicht notwendig erachtet werden kann.

III. Alternativen

Keine. Mit Änderung der Abgabenordnung wird die Bürokratie abgebaut, ohne die Ermittlung von besteuerungsrelevanten Sachverhalten zu beeinträchtigen. IV. Gesetzgebungskompetenz

Für die Änderung der Abgabenordnung ergibt sich die Gesetzgebungskompetenz des Bundes aus Artikel 108 Absatz 5 GG. V. Vereinbarkeit mit dem Recht der Europäischen Union und völkerrechtlichen Verträgen

Der Gesetzentwurf ist mit dem Recht der Europäischen Union und völkerrechtlichen Verträgen, die die Bundesrepublik Deutschland abgeschlossen hat, vereinbar. VI. Gesetzesfolgen VI. Gesetzesfolgen 1. Rechts- und Verwaltungsvereinfachung

Durch die Änderung der Abgabenordnung wird mehr Rechtssicherheit geschaffen und die Unternehmen von bürokratischen und ökologischen Belastungen entlastet.2. Nachhaltigkeitsaspekte

Das Vorhaben entspricht einer nachhaltigen Entwicklung, indem es notwendigen Gesetzgebungsbedarf im Bereich des deutschen Steuerrechts umsetzt und damit auch das Steueraufkommen des Gesamtstaates sichert, ohne die Umwelt zu schädigen. Die Maßnahme betrifft insbesondere folgende Prinzipien einer nachhaltigen Entwicklung: (2.) Globale Verantwortung nachkommen, (3.) Natürliche Lebensgrundlagen erhalten und (4.) Nachhaltiges Wirtschaften stärken. Es unterstützt dabei den Indikatorenbereich 13.1.a(Klimaschutz). Eine Nachhaltigkeitsrelevanz bezüglich anderer Indikatoren ist nicht gegeben.

  1. Haushaltsausgaben ohne Erfüllungsaufwand

Die Änderung der Abgabenordnung hat keine Auswirkungen auf Einnahmen und Ausgaben der öffentlichen Haushalte. 4. Erfüllungsaufwand

Die Änderung der Abgabenordnung hat finanziell und zeitlich entlastende Auswirkungen für die Bürgerinnen und Bürger, Wirtschaft, da durch den Einsatz einer zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtung eine Belegausgabe beim Verkauf von Waren an eine Vielzahl von nicht bekannten Personen entfallen kann.

  1. Weitere Kosten

Mit der Änderung der Abgabenordnung gehen keine sonstigen direkten oder indirekten Kosten für die Wirtschaft, insbesondere für mittelständische Unternehmen einher. Es sind keine Auswirkungen auf die Einzelpreise und das Preisniveau zu erwarten

  1. Weitere Gesetzesfolgen 

Es sind keine gleichstgellungspolitischen Auswirkungen zu erwarten. VII. Befristung; Evaluierung

Die Änderung der Abgabenordnung soll zwei Jahre nach Inkrafttreten in Bezug auf die zur Besteuerung relevante Datenerfassung der Finanzverwaltung evaluiert werden, um eine ordnungsgemäße Besteuerung sicherzustellen. 

  1. Besonderer Teil

Zu Artikel 1 (Änderung der Abgabenordnung) Artikel 1 regelt die Änderung der Abgabenordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 1. Oktober 2002 (BGBl. I S. 3866; 2003 I S. 61), diezuletzt durch Artikel 10 des Gesetzes vom 11. Juli 2019 (BGBl. I S. 1066) geändert worden ist. Zu Artikel 2 (Inkrafttreten) Artikel 2 regelt das Inkrafttreten des Gesetzes zum 1. Januar 2020.

Copyright Matthias Seestern-PaulyIMG-20200107-WA0002

Else Eberhardt – Haas

Osnabrücker Land und Leute von gestern und heute

Aber wer war diese Frau? Eine sehr interessante Spurensuche begann.

Sie ist wohl die älteste Osnabrücker Künstlerin.

Kunst war ihr Leben.

Else, Kurzform von Elisabeth, wurde am 10. November 1882 in Melle geboren. Mit ihren beiden Geschwistern Ida, Margarete und ihrem Bruder August wuchs sie auf.

Zu ihrem älteren Bruder hatte sie eine sehr innige Beziehung und unterstütze ihn immer so gut wie sie konnte, auch in der beruflichen Situation von August.

Zu ihrem 85. Geburtstag und auch gleichzeitig zum 15. Todestages von ihrem Bruder veröffentlichte Else ein gemeinsam geschriebenes Buch.

Ihre Eltern waren der Kaufmann Heinrich Eberhardt und seine Frau Johanne, geborene Fromme.

Seit 1886 lebte sie in Dissen mit ihrer Familie auf dem Frommenhof. Es gab immer wieder kurze Unterbrechungen, durch Privatschulen in Disseri und Dresden. Dort bekam Else sehr viele Kunstanregungen.

Ihre erste gute Zeichnung war der „alte Wallnussbaum vor dem Hause, schneebedeckt“, im Garten des Frommenhofs…

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MeinFrühstück24 Interview mit Alois Görz

  1. Wie kamen sie auf die Idee an diesem Franchise Projekt teilzunehmen?

Mein Name ist Alois Görz, meine Frau Hülya und ich betreiben seit April 2019 den Brot- und Brötchen-Lieferservice MeinFrühstück24. Wir bringen ofenfrische Brötchen und Brot direkt an die Haustür. wir haben zwei gemeinsame Kinder, Mike 5 Jahre und Jolina 10 Monate. Ich bin in der Landwirtschaft aufgewachsen und habe meine erste Lehre mit der Meisterprüfung für Landwirtschaft abgeschlossen. Viele Jahre später habe ich mich entschlossen eine Ausbildung bei McDonald´s zu machen, habe diese Lehre abgeschlossen als Fachmann für Systemgastronomie. Ich habe danach viele Jahre im Restaurant und Verwaltung gearbeitet, war zuerst für ein Restaurant verantwortlich, dann für einen Bezirk. Ich habe Seminare abgehalten für Azubis und Mitarbeiter die sich weiterbilden wollten. Diese langjährige Berufserfahrung kommt mir jetzt in meiner Selbständig zu gute.
Aufgrund meiner langjährigen Berufserfahrung im Bereich Betriebswirtschaft und Gäste/Kunden-Kontakt wollte ich mich selbständig machen. Ich habe mich bewusst für ein Franchise-System entschieden, da ich von einer bestehenden Marke profitieren konnte. Die Marke: MeinFrühstück24 kommt bei den Kunden sehr gut an, da wo es die Marke schon gibt. Diese Akzeptanz wollte ich für uns nutzen.

  1. Welche Vorteile bzw. Nachteile sehen sie bei dieser Art von Selbständigkeit?

eindeutig nur Vorteile. Es gibt die bestehende Marke. An anderen Orten wird die Marke und der Service geschätzt. Gerade in den Anfangsmonaten steht der Franchisegeber sehr intensiv zur Seite. Aber auch danach ist eine intensive, kollegiale Zusammenarbeit entstanden. Trotzdem ist man als Franchisegeber eigenständiger Unternehmer und kann so gut wie in allen Geschäftsbereichen selbst Entscheidungen treffen.

  1. Im welchen Gebiet liefern sie derzeit aus?

Wir planen im Jahr 2020 das Gebiet zu vergrößern. Aktuell liefern wir im gesamtem Stadtgebiet Osnabrück, Hasbergen, Hagen atw. Glandorf, Bad Iburg, Bad Laer, Bad Rothenfelde, Dissen, Hilter, Bissendorf und Georgsmarienhütte. In allen Bereichen natürlich alle Stadt/Ortsteile.

  1. Können die Kunden nur Brötchen bestellen oder auch andere Produkte wie Aufschnitt oder Milch zum Beispiel?

Wir haben ein großes Sortiment an Brötchen und Brot im Angebot, darüber hinaus bieten wir Tageszeitungen an. Wir haben Freiland-Eier vom Hof Bolte aus GMH/ Kloster Oesede im Angebot. Honig von der Imkergenossenschaft Teutoburger Wald e.G. Wurst von der Fleischerei Schröder aus GMH/ Kloster Oesede. Wir suchen aktuell einen Partner für Marmelade /Konfitüre.
Wir haben es uns zum Ziel gemacht, nur Partner zu suchen und eine Partnerschaft einzugehen aus der Region. „ AUS DER REGION,FÜR DIE REGION“

  1. Benötigt man Vorkenntnisse im Gastronomie bzw Servicebereich um einen Lieferservice zu betreiben?

Rein rechtlich sind keine Berufs-Vorkenntnisse erforderlich. Es müssen die rechtlichen Organisation-Punkte eingehalten werden, wie z. B. eine Gewerbeanmeldung etc. Nur komplett ohne Kenntnisse über Betriebswirtschaft und Kunden-Akquise sollte man diesen Service nicht betreiben. Es ist wichtig, dass man auf seine Kunden eingeht und ganz genau hinhört was der Kunde möchte.
Auf Grund meiner Meisterprüfung und die langjährige Tätigkeit in der Landwirtschaft und Systemgastronomie konnte ich im Bereich Betriebswirtschaft und Kundenkontakt sehr intensiv Erfahrung sammeln.

  1. Wie lange gibt es den Service hier im Raum Osnabrück?

Wir haben am 1. April 2019 gestartet.

  1. Zu welchen Zeiten wird ausgeliefert?

Wir liefern Montag bis Sonntag.
Wir garantieren folgende Lieferzeiten: Montag bis Freitag bis spätestens 7 Uhr. Samstag und Sonntag bis spätestens 8:30 Uhr.

  1. Lohnt es sich in Bezug auf Kosten , auch kleine Mengen als Kunde zu bestellen?

Bei uns sind alle Kunden willkommen, unser Zierl ist es, jeder Kunde soll seinen Tagesbedarf bei uns bestellen. Bei uns gibt es keine Mindestbestellmenge. Unsere Produkte haben wir mit marktüblichen Preisen kalkuliert. wir nehmen 89 Cent pro Lieferung. Montag bis Sonntag gleich.
Der Kunde hat den großen Vorteil das er jeden Tag ofenfrische Brötchen und Brot bestellen kann. Der Kunde muss nicht größere Mengen kaufen, um Vorrat anzuhäufen. Jeden Tag die Menge, die man essen möchte, immer ofenfrisch.

  1. Was sind ihre Ziele in naher Zukunft?

Unser oberstes Ziel ist natürlich, noch mehr Kunden von unserem Service und Qualität zu überzeugen. Wir möchten Menschen glücklich machen!!!!
Das zweite Ziel ist: Kundenbefragungen zu machen in Bezug, was möchten unsere Kunden. Damit wir Produkte ins Programm nehmen, die unsere Kunden auch wollen.
Ein weiteres Ziel ist es: wir wollen klimaneutral liefern, da schmieden wir gerade Pläne.

  1. Dürfen sie sich Kooperationspartner selbst aussuchen?

Mein Franchisevertrag lässt das zu. Wie in jeder gutfunktionierten Partnerschaft bespricht man jedoch jeden kleinen und großen Schritt. Nichts wird heimlich gemacht. Wir suchen uns nur Partner aus der Region.

  1. Sie bieten ja Probetüten an, was kommt da so rein?

Ja, richtig. Eine kostenlose, unverbindliche Probetüte kann jeder ordern der sich auf unsere Seite registriert hat. Natürlich kann man das auch telefonisch machen. Bei uns geht der Chef selbst ans Telefon. In die Probetüte machen wir 4 bis 6 Brötchen verschiedenster Art rein, hell, dunkel, Körner, ohne Körner, Laugengebäck, Croissant etc.
Wir sind so flexibel das wir auf Kundenwunsch dir Brötchensorte reinmachen, die der Kunde probieren möchte. Dazu reicht ein Anruf.

  1. Was ist aus ihrer Sicht die Beste Werbung?

Das ist eine berechtigte, interessante Frage. Die Art Werbung die ihr macht ist zeitgemäß und effektiv. Wir möchten viele Bevölkerungsschichten erreichen und setzen auch auf Printmedien, Plakatwerbung, Autowerbung. Sehr effektiv ist auch der direkte Kontakt zu Menschen.

Jobsuche

Ausgebildeter Demenzbetreuer mit vielseitigen Erfahrungen in ambulanten Einrichtungen und Altenbetreuung sucht neuen Wirkungskreis.

Sven.PNG

Qualifikationsprofil:

Bewohnerbezogene Aufgaben und Beziehungsgestaltung:

Begleitung zu Arztbesuchen und Einkäufen Sterbebegleitung

Freizeitaktivitäten:

  • Vorlesen

  • Sinnesanregung durch Einsatz von Düften, Hand- und Fußmassage und Musik

  • Brett- und Kartenspiele – Spielleiter gibt Gegenstände vor und Bewohner müssen diese zu ordnen wo diese eher hineingehören, ob in die Küche oder in den Handwerksbereich (Bratpfanne / Hammer) mit Austausch untereinander, was man mit den einzelnen Gegenständen so alles anstellen kann.

  • gemeinsame Zimmergestaltung

  • Gedächtnisübungen und Bewegungsübungen

  • Kombiniertes Gedächtnistraining, darunter ist zu verstehen, das ein Ball geworfen wird und jeder, der diesen fängt, muss ein Tier nennen, dann an einen anderen Patienten weiter werfen usw – Stoffbänder werden für verschiedene Übungen verwendet ( bsp. winken mit den Tüchern, kreisende Bewegungen die Arme und Hände so hoch zum Himmel

    Grundpflegerische Tätigkeiten:

  • Vorbereitung und Unterstützung bei der Nahrungsaufnahme

  • Körperpflege und Toilettengänge

    Alltagsgestaltung/Tagesstrukturierung:

  • Hilfe bei Sitz-, Steh- und Gehübungen

  • Psychosoziale Betreuung bei der Anleitung, Ermutigung und Hilfe beim Wiedererlernen und Durchführen der Aktivitäten des täglichen Lebens Mitarbeit bei der Biographiearbeit Erstellung der Betreuungsplans

    Mitarbeiterbezogene Aufgaben:

  • Mitarbeit bei der Umsetzung des Pflegeleitbildes

  • Umgang mit Angehörigen

  • Unterstützung bei hausinternen Aktivitäten

    Arbeitsplatzbezogene Aufgaben:

  • Durchführung von hauswirtschaftlichen Tätigkeiten im

  • Pflegebereich – Dokumentation

  • Wirtschaftlicher Umgang mit Vebrauchsmaterialien und Pflegehilfsmitteln

  • Einhaltung der Hygiene- und Unfallverhütungsvorschriften

  • Teilnahme an Dienstbesprechungen Einhaltung der Ordnung und Sauberkeit im Bewohnerbereich

    Weiteres Wissenswertes:

  • Tagesseminar: Wenn die vertraute Welt im Vergessen versinkt… Menschen mit Altersdemenz im Pflegealltag

  • Workshop Tanzen im Sitzen

  • Reinigungsmittelproduktschulung

  • Psychosozialer Berater(Zusatzausbildung)

  • Regelmäßige Schulungen zum Thema Demenz

    Durch verschieden Arbeitsstellen immer neue Erfahrungen und Eindrücke gewonnen. Wer einem engagierten, flexiblen, zuverlässigen Mitarbeiter eine Chance geben möchte, der meldet sich gerne unter Sven.Broenstrup@osnanet.de

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News aus dem Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung…..

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(Symbolfoto)

 

Was tut, sich in der Pflege bzw. was wurde bisher von den versprochenen Änderungen auf den Weg gebracht? Da diese Thematik mich persönlich sehr beschäftigt, stellte ich dem oben erwähnten Ministerium ein paar Fragen dazu.

Dies sind nun die ausführlichen Antworten :

  • Was ist bisher bereits auf den Weg gebracht worden um den Notstand in der Pflege zu lindern?

Auf der Landesebene waren wir schon sehr aktiv, zum Beispiel, wenn es um die Schulgeldfreiheit in der Altenpflege-Ausbildung und die Fachkräftesicherung geht. In Kürze werden wir das Niedersächsische Pflegeberufegesetz im Kabinett beraten.

In einem Flächenland wie Niedersachsen ist zum Beispiel das Niedersächsische Programm zur Stärkung der ambulanten Pflege im ländlichen Raum von zentraler Bedeutung, rund 500 Projekte wurden bereits gefördert.

Ein weiteres Förderprogramm nennt sich „Wohnen und Pflege im Alter“. Das Land beteiligt sich zudem auf der Bundesebene in zwei Arbeitsgruppen an der Konzertierten Aktion Pflege, um die Situation in der Pflege zu verbessern.

  • Es ist schon sehr beängstigend zu lesen, dass große Träger wie Diakonie und AWO damit drohen, eventuell aus der ambulanten Pflege auszusteigen.

Da haben Sie Recht. Eine klare Positionierung von Niedersachsens Sozial- und Gesundheitsministerin zu dieser Frage lesen Sie in der anhängenden Pressemitteilung.

  • Die Frage die sich alle stellen die in der Branche tätig sind, wird es noch schlimmer oder tritt irgendwann eine Verbesserung ein?

Das hängt auch davon ab, ob im Bund weiterhin die richtigen Weichen gestellt werden und in Niedersachsen Tariflöhne und Wegezeiten von den Kassen refinanziert werden (s.o.). Wir arbeiten jedoch mit Nachdruck daran, die Situation in der Pflege zu verbessern (siehe erste Antwort), deshalb holen wir etwa bei der Konzertierten Aktion Pflege auf Landesebene alle Beteiligten an einen Tisch. Außerdem wird Sozialministerin Carola Reimann noch in diesem Jahr ein neues Niedersächsisches Pflegegesetz auf den Weg bringen.

  • Wann kommt eine Entbürokratisierung in dem Bereich? Dokumentation etc. nehmen sehr viel Zeit in Anspruch, wann wird hier was unternommen?

Auch das ist ein wichtiges Thema! Die Entbürokratisierung in der ambulanten Pflege ist auf den Weg gebracht. Im Rahmen eines zweijährigen Projektes des Bundesgesundheitsministeriums wurde in den Jahren 2016 und 2017 ein neues Dokumentationssystem, das sog. Strukturmodell, in den ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen eingeführt.

In Niedersachsen haben bislang über 50% der Einrichtungen auf freiwilliger Basis ihre Dokumentation umgestellt. Die Mehrheit der Einrichtungen bewertet die Auswirkungen auf den Dokumentationsaufwand sehr positiv.

Es ist davon auszugehen, dass mit der Umsetzung der neuen Vorgaben zur Qualitätsprüfung und -darstellung (sog. Pflegenoten) weitere Einrichtungen ihre Dokumentation umstellen und von den Vorteilen des neuen Systems profitieren werden.

Die Umsetzung wird in Niedersachsen vom „Landesarbeitskreis Pflegedokumentation und Qualitätssicherung“ unterstützt. In diesem Unterausschuss des Landespflegeausschusses erörtern Einrichtungsträger, Pflegekassen, der Medizinische Dienst der Krankenversicherung, Heimaufsichtsbehörden, Pflegeberufsverbände, Pflegekammer und Pflegeschulen den Stand der Umsetzung in Niedersachsen und tauschen sich über fachliche und organisatorische Fragen aus.

In Niedersachsen wird die Entbürokratisierung darüber hinaus mit dem Förderprogramm zur „Stärkung der ambulanten Pflege im ländlichen Raum“ unterstützt. 5 Millionen Euro stellt die Landesregierung für Projekte und Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeits- und Rahmenbedingungen zur Verfügung.

Insbesondere die Verbesserung von Arbeits- und Organisationsprozessen ist im Rahmen des Förderprogrammes förderfähig. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Digitalisierung. Neben Softwarelösungen für die Tourenplanung und Leistungserfassung stellt hauptsächlich die EDV-basierte Dokumentation mit Hilfe mobiler Datenerfassung eine große Entlastung dar. Doppelerfassungen entfallen und die Qualität der Dokumentation wird erhöht.

Allen Beteiligten stehen die Daten orts- und zeitunabhängig zur Verfügung. Dies ist auch für übergeordnete Management- und Planungsprozesse eine Erleichterung. Aufwendiges Datensammeln und Aufbereiten entfällt durch geeignete Softwarelösungen. Auch die Übertragung von Patientendaten zwischen unterschiedlichen an der Versorgung beteiligten Berufsgruppen kann EDV-technisch unterstützt werden. So entfallen zeitaufwändige Übermittlungsarbeiten.

Durch den Einsatz von mobilen Endgeräten wird zudem eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten ermöglicht. Dies führt bei vielen Pflegekräften zu einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Etwa 43 % der Fördermittel flossen bereits in die Digitalisierung. Bei allen Projekten war die Förderung an Schulungen und Unterweisungen der Beschäftigten gebunden. Dadurch wird eine große Akzeptanz sowohl bei den Nutzern und Nutzerinnen als auch bei den Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen erzielt.

 

 

 

(Quelle: Pressestelle des Niedersächsischen Ministerium für Soziales,
Gesundheit und Gleichstellung)

 

Buchempfehlung…

,, Die Farben des Mörders “ von Miriam Rademacher

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Wenn man das Buch so im Handel sieht, da zieht es einen schon magisch an farbenfroh und bunt wurde das Cover dieses Buches gestaltet, aus meiner Sicht sehr mutig und dennoch der gewünschte Effekt wird schon erzielt.

Dieses Buch ist der 2 Teil einer Serie um den Ex Tanzlehrer Colin, dem Pfarrer Jasper Johnson und der fast kleinwüchsigen Krankenschwester Norma. Die Bücher sind in sich abgeschlossen, nur die Protagonisten bleiben der / dem Leser*in erhalten.

Colin verliert oft gegen den Pfarrer beim Dartspielen und bekommt dafür soziale Aufgaben aufgebrummt, die er auch dann gerne erledigt. Nur in diesem einen Fall bekommt er doch ein wenig Kopfschmerzen, bei dem Gedanken „Tanztherapiestunden„ in einem Seniorenheim abhalten zu müssen. Doch das Blatt wendet sich und der gewiefte Ex Tanzlehrer gewinnt, brummt nun dem Pfarrer im selben Heim Malstunden mit Senioren auf.

Doch die Geschichte nimmt an dem Zeitpunkt eine Wende, als eine weibliche Leiche am Heim auftaucht und Colin sich von seinem Freund Jasper zu einer Ermittlung mit Norma hinreißen lässt. Ab da überschlagen sich die Ereignisse und die Suche nach dem Mörder oder Mörderin nimmt seinen Lauf. Dabei spielen Farben durchaus eine Rolle, die eventuell den Täter bzw. die Täterin entlarven könnten.

Miriam R. hat es spannend und mit reißend verfasst diesen Krimi, von Anfang an werden falsche Spuren gelegt bzw. als Leser wird man lange Zeit im Unklaren über gewisse Dinge gelassen. Meine persönliche Meinung dazu sehr lesenswert und macht Lesehunger auf weitere Bücher.

Die vielen Bücher der Miriam Rademacher sind in jeden gut geführten Buchhandel erhältlich und ebenso bei Amazon.

Das Leben am Abgrund….

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Das Thema ,,Auf dem Abstellgleis“ behandelte ein anderer Blogger

Sehr gut formulierte und schilderte dort dieser Blogger, was es bedeutet auf dem sogenannten Abstellgleis zu Leben. ( Leider ist der Artikel nicht mehr vorhanden). Er veranschaulichte wie es ist ohne Arbeit auf der Straße zu stehen und wie diese Menschen sich fühlen, sind gefangen in einem Hamsterrad und egal was getan wird irgendwie bleiben Sie in der Misere stecken, kommen nicht vom Fleck, fühlen sich unwohl sind gefrustet und wissen keinen Weg aus diesem Chaos.

Oft führen familiäre Probleme dazu oder der Job steht auf wackeligen Füßen und der Betroffene hat Angst vor dem Verlust. Was auch immer zu diesem Gefühl führt, es sollte sich Hilfe geholt werden, denn alleine kommt man da so nicht bzw. schlecht raus.


Die Menschen in der heutigen Zeit werden immer egoistischer und denken oft nur noch an sich, gehen sozusagen über Leichen wer schaut denn noch wirklich nach links oder rechts? Wer achtet noch auf seine Mitmenschen, ist hilfsbereit, kümmert sich um die, die am Rande der Gesellschaft auf dem Abstellgleis gelandet sind?

Dabei ist helfen nicht schwer, einfach näher hinschauen und hier und da die Hand reichen, ein wenig zuhören. Damit ist schon oft ein guter Anfang gemacht, es entsteht eine Vertrautheit zwischen dem Helfer und der Betroffenen Person.

Ein Gewinn für alle denn es passt schon die Aussage das Hilfe auch Selbsthilfe ist, wenn ich fühle, dass ich jemanden helfen kann, dann baut es mich auf und hilft mir meine Probleme anzugehen.

Dennoch kann ich persönlich nur empfehlen sich professionelle Hilfe zu holen und so gute Strategien für ein zufriedenes Leben zu erarbeiten.

 

 

Dieser Artikel wird in nächster Zeit noch weitergeführt und hier und da ergänzt.

 

 

Hilfreiche und interessante Artikel zu verschiedenen Themen die findet Ihr / Sie hier:

Ängste und Probleme was tun?

 

 

Ambulante Psychiatrische Pflege

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                                 (Symbolbild)

Was ist das genau und wer kann diese Leistung erhalten?

Darüber informiert mit diesem umfangreichen Merkblatt, die Heilpädagogische Hilfe Osnabrück.

Regelversorgung und Integrierte Versorgung (IV)
Ambulante psychiatrische Pflege (APP) ist eine fachärztlich verordnete
Leistung nach SGB V § 37 Abs. 1 und 2. Liegt ein psychiatrischer
Krankheitsfall vor, dürfen Leistungen der APP nach Genehmigung durch
die Krankenkasse nur durch einen spezialisierten Pflegedienst erbracht
werden.
Der Ambulante Psychiatrische Pflegedienst der Heilpädagogischen
Hilfe Osnabrück ist ein spezialisierter Dienst, der einen Versorgungsvertrag
mit den Krankenkassen geschlossen hat.
Die Zielsetzung der ambulanten psychiatrischen Pflege unterscheidet sich
deutlich von der der ambulanten Betreuung nach SGB XII. Deren
Zielsetzung ist die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft.
Ziel der APP ist hingegen die Vermeidung bzw. Verkürzung von stationären Aufenthalten
und die Sicherung des Ziels der ärztlichen Behandlung. Beide Hilfen
können sich gegenseitig ergänzen und daher auch gleichzeitig notwendig
sein. Einige formale oder inhaltliche Dinge sind vielleicht unklar – mit diesem
Merkblatt möchten wir Ihnen eine Übersicht über die wichtigsten
Informationen zur Ambulanten Psychiatrischen Pflege an die Hand geben.
Wenn Sie weitere Fragen haben, sind wir selbstverständlich gerne für Sie
da. Die Namen und Telefonnummern Ihrer Ansprechpartnerinnen der
Ambulanten Psychiatrischen Pflege finden Sie am Schluss dieses
Merkblattes.
Alle Angaben stellen den gegenwärtigen Informationsstand (siehe Stand)
ohne Gewähr dar. Eine Ableitung von Rechtsansprüchen ist ausdrücklich
ausgeschlossen.
Was ist Ambulante Psychiatrische Pflege?
Nachdem in der Psychiatrie-Enquete von 1975 ein Vorrang von
ambulanten vor stationären Diensten gefordert wurde, ist es 2005 endlich
gelungen eine einheitliche Grundlage für APP in ganz Deutschland zu
schaffen.
Die ambulante psychiatrische Pflege richtet sich an Menschen,
die eine psychiatrische Versorgung und Pflege akzeptieren. Wie im SGB V
gefordert, erweitert APP die gemeindeorientierte Angebotsstruktur, um
den besonderen Bedürfnissen psychisch erkrankter Menschen Rechnung
zu tragen. Das bedeutet eine bessere (freiwillige und selbstbestimmte)
Perspektive durch eine erweiterte Wahlmöglichkeit.
Krankenhausaufenthalte, die von den Patienten selbst oft als
Stigmatisierung empfunden werden, können somit verkürzt oder sogar
vermieden werden. Ambulante, ärztliche Behandlung wird unterstützt und
deren Ziele werden gesichert. APP trägt dazu bei, dass psychisch kranke
Menschen ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben führen.
Sie ist aufsuchend tätig und findet somit in dem gewohnten Umfeld des Patienten
statt, was zum Vorteil hat, dass psychosoziale Ressourcen (Familie,
Nachbarschaft, vorhandene Hilfsangebote der Gemeinde u.a.) genutzt
werden können.
Psychiatrische Erkrankungen gehen immer mit einer Beziehungsstörung
einher. Dies bewirkt, dass viele psychisch erkrankte Menschen in großer
Isolation leben und nicht mehr in der Lage sind, für sie lebensnotwendige
Kontakte zu knüpfen. Deshalb kommt in der psychiatrischen Pflege dem
Beziehungsprozess als notwendige Basis und als Methode der
psychiatrischen Pflege eine besondere Bedeutung zu.
Der ambulant Pflegende sucht den Patienten in der ihm vertrauten Umgebung auf und ist dadurch in der Regel besser in der Lage, eine tragfähige Beziehung
aufzubauen. Die APP ist im Rahmen der Richtlinien über die Verordnung Häuslicher
Krankenpflege verordnungsfähig und ist somit eine ergänzende Behandlungsmaßnahme.
Mit ihrem flexiblen, integrierten Angebot können Behandlungsabbrüche vermieden werden. Verordnung (Regelversorgung)
Die Verordnung häuslicher Krankenpflege durch Vertragsärzte erfolgt bei
medizinischer Notwendigkeit (Krankheitsfall), Grundlage ist der § 37
Abs.1+2 SGB V.
§ 37 Abs.1: ambulante psychiatrische Fachkrankenpflege erbringt
Leistungen zur Vermeidung oder Verkürzung einer
Krankenhausbehandlung, wenn diese geboten, aber nicht durchführbar ist
(Krankenhausvermeidungspflege)
§ 37 Abs. 2: ambulante psychiatrische Fachkrankenpflege erbringt
Leistungen zur Sicherung des Ziels der ärztlichen Behandlung
(Sicherungspflege) Art, Umfang und Dauer der ambulanten psychiatrischen Pflege ergeben sich aus der genehmigten Verordnung, einschließlich des
Behandlungsplans des behandelnden Vertragsarztes (Ärzte für
Nervenheilkunde, Neurologie, Psychiatrie oder psychotherapeutische
Medizin, Ärzte mit der Zusatzbezeichnung Psychotherapie).
Die Verordnung durch den Hausarzt erfordert eine vorherige
Diagnosesicherung durch einen Arzt der o. g. Fachgebiete. Die Verordnung
für APP ist vor dem Tätigwerden der zuständigen KV vorzulegen.
Nach Erhalt der Erstverordnung (max. 14 Tage + max.14 Einsätze/Woche)
wird unverzüglich eine vorläufige Pflegeplanung auf Grundlage des
ärztlichen Behandlungsplanes erstellt, mit der Einschätzung des
wöchentlichen Pflegebedarfs. Rechtzeitig vor Ablauf wird mit dem beh.
Arzt die weitere Vorgehensweise abgestimmt.
Anmerkung: Die ersten 14 Tage APP dienen hauptsächlich der
Beziehungsgestaltung, der Hilfebedarfsplanung, der Einleitung des
Pflegeprozesses und der Einschätzung des Krankheitszustandes: u .a.
Fähigkeitsstörungen / Alltagsbewältigung / Krisenmanagement (siehe
Tätigkeiten).
Nach Erhalt der Anschlussverordnung
(max. 4 Monate, ggf. länger) wird von der APP eine angepasste Pflegeplanung auf Grundlage des aktuellen ärztl. Behandlungsplanes erstellt, inkl. Umfang der möglichen APP –Einsätze. Veränderungen in der APP – Situation werden dem beh. Arzt
unverzüglich mitgeteilt.
Kurz vor Ablauf des Verordnungszeitraums wird
von APP ein Abschluss – bzw. Verlängerungsbericht (erfolgte/erforderliche
Pflegemaßnahmen, erreichte / erforderliche Pflegeziele) für den beh. Arzt
erstellt.
Leistungen der APP und der psychiatrischen Institutsambulanzen können
(in Ausnahmefällen) quartalsgleich abgerechnet werden.
Für aktuelle APP – Patienten wird eine Notfalltelefonnummer hinterlegt
(Bereitschaftsdienst). Wir arbeiten im Bezugspflegesystem, d. h. möglichst
keine wechselnden Pflegekräfte.
Verordnungsfähige Diagnosegruppen (Regelversorgung)
Demenzen, Hirnorganische Erkrankungen u. a., Schizophrenien,
Depressionen, Angst – und affektive / schizoaffektive Störungen
Tätigkeitsinhalte
Erstgespräch / Hilfebedarfsplanung (Assessment)
Beziehungsgestaltung
Feststellen, beobachten und dokumentieren des Hilfebedarfs und
dessen Entwicklung (Pflegeprozess)
Wahrnehmen und beobachten von Krankheitszustand und –
entwicklung
Anregung / Abstimmung therapeutischer, pflegerischer und
ergänzender Maßnahmen
Zusammenarbeit mit dem verordnenden Arzt
Hilfe bei der Medikamenteneinnahme
Vorsorge bei Eigen- oder Fremdgefährdung
Krisenintervention
Aktivierung zu elementaren Verrichtungen, Training von
Alltagsfertigkeiten
Psychiatrische Entlastung im Alltag
-Kognitives und psychisches Training
-Hilfe beim Umgang mit beeinträchtigenden Gefühlen,
Wahrnehmungen und Verhaltensweisen
-Hilfe bei der Tages- und Wochenstrukturierung
-Zusammenarbeit mit Familienangehörigen / Partnern
-Kontaktaufnahme und Kooperation mit anderen Diensten,
Fachpersonal und Institutionen Mitarbeiter-/innen
Der „Ambulante psychiatrische Pflegedienst“ der Heilpädagogischen Hilfe
Osnabrück Wohnen gGmbH erbringt die Leistungen mit dem
vorgeschriebenen Fachpersonal.
Der Dienst arbeitet unter der Leitung einer verantwortlichen Pflegefachkraft mit Weiterbildung zur Fachkraft für psychiatrische Pflege sowie für leitende Funktionen. Eine weitere Fachkraft für psychiatrische Pflege hat die stellvertretende Leitung des Dienstes inne. Zwanzig weitere Pflegefachkräfte mit entsprechender psychiatrischer
Weiterbildung vervollständigen das Team.
Versorgungsgebiet:
Das Versorgungsgebiet des ambulanten psychiatrischen Pflegedienstes
der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück umfasst Stadt und Landkreis
Osnabrück. Um eine Versorgung dieses Gebietes sicherstellen zu können,
wurden neben der Geschäftsstelle in Osnabrück, Buersche Str. 143,
Anlaufstellen in Bad Rothenfelde, Bohmte, Melle eingerichtet.
Finanzierung von APP (Regelversorgung)
Die Leistungen von APP werden, nach genehmigter Verordnung, von der
gesetzlichen Krankenversicherung übernommen.
Es fallen lediglich die festgelegten Zuzahlungen nach dem Gesundheits-
modernisierungsgesetz (GMG) an.
Derzeit 10,-€ je ärztliche Verordnung und 10 % der entstandenen Kosten
für die ersten 28 Behandlungstage. Integrierte Versorgung (IV)
Bei der integrierten Versorgung werden Patientinnen und Patienten
qualitätsgesichert versorgt. Dieses geschieht in sektorenübergreifenden
beziehungsweise fachübergreifend vernetzten Strukturen.
Das bedeutet ein gemeindepsychiatrisch ausgerichtetes, therapeutisches
Netzwerk, das die jeweilige Lebenssituation des Betroffenen der
betroffenen Menschen berücksichtigt.
Ärzte, Fachärzte, Krankenhäuser, Vorsorge – und Rehakliniken und andere
zur Versorgung berechtigte Leistungserbringer können kooperieren und
sorgen für den notwendigen Wissensaustausch.
Grundlage ist das Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen
Krankenversicherung.
Integrierte Versorgung (IV) Vorteile
Wichtige Merkmale und Vorteile
der Integrierten Psychiatrischen Versorgung:
Das Ziel ist es Menschen mit psychischen Erkrankungen in der IV effektiver
und koordinierter ambulant zu versorgen. Der vertraute Facharzt
verantwortet jeden Behandlungsschritt und verordnet APP. Er berät über notwendige Behandlungsmodule und steht für Rückfragen zur Verfügung.
Ein persönlicher Bezugstherapeut (psychiatrische
Fachpflegekraft) steht jederzeit zur Verfügung. Er oder auch sie ist Ansprechpartner und Lotse innerhalb des Behandlungssystems und unterstützt bei allen Fragen bezogen auf die Behandlung. Schnelle Hilfe (Krisendienst) ist zu jeder Tages- und Nachtzeit (24
Stunden / 7 Tage die Woche) möglich und steht den betroffenen Menschen
und Ihren Angehörigen als Krisendienst zur Verfügung.
Dieser ist erster Ansprechpartner in allen Situationen, in denen schnell Hilfe notwendig ist. Krisenbehandlung zu Hause ist im Rahmen der Integrierten
Psychiatrischen Versorgung möglich.
Auch in akuten Krisensituationen kann die Behandlung in der häuslichen Umgebung stattfinden. Das ist oft schonender und ein Krankenhausaufenthalt kann vermieden werden. Schulungsprogramme für Ihr Wissen (Psychoedukation)
werden angeboten, in denen spezielle, individuell zugeschnittene medizinische
und psychologische Hintergründe der Erkrankung erarbeitet werden.
Ein Ambulantes Behandlungsteam steht zur Verfügung. Bei Bedarf
können auch weitere Spezialisten zur Behandlung hinzugezogen werden.
Der Soziotherapeut unterstützt beispielsweise bei sozialen Fragen und der
Psychotherapeut bietet eine spezielle psychologisch ausgerichtete
Behandlung an.
In Rückzugsräumen ist es möglich, in Abstimmung mit dem vertrauten
Facharzt oder Bezugstherapeuten, eine Rückzugsraumeinrichtung
aufsuchen (wenn z.B. Abstand von der häuslichen Umgebung benötigt
wird). Dieser Rückzug kann helfen, Probleme besser zu bewältigen. Hier
wird weitere Hilfe angeboten und es kann dort der Tag oder die Nacht
verbracht werden.
Eine Krankenhausbehandlung
ist in einigen Situationen unumgänglich. Der Bezugstherapeut hält auch während dieser Zeit Kontakt (wenn gewünscht) zum Betroffenen und zu den Krankenhausärzten. Er
unterstützt bei der Entlassung und spricht die nächsten Schritte ab.
Wir besprechen, wie die beste Behandlung aussehen soll.
Im gemeinsamen Trialog mit den Angehörigen, dem Facharzt und dem
Bezugstherapeuten werden regelmäßig die anstehenden Behandlungsschritte und die bisherigen Erfolge bzw. Probleme besprochen. Dazu wird auf einer Datenschutzerklärung das Einverständnis benötigt.
Integrierte Versorgung (IV)Teilnahme
Die Teilnahme an der IV ist grundsätzlich freiwillig und kann jederzeit
widerrufen werden. Der Versicherte entscheidet eigenständig darüber, ob
er nach diesem Modell behandelt werden möchte. Informationen zu den Teilnahmevoraussetzungen für die Region können Sie bei der zuständigen Krankenversicherung, den Netzwerk Management Gesellschaften, bei den beteiligten Arztpraxen oder bei uns als teilnehmender Pflegedienst erhalten. Zuzahlungen zur ambulanten psychiatrischen Krankenpflege entfallen.
Regional zuständige Netzwerk Management Gesellschaften:
(Tel.: 040-22630670)
Ansprechpartner:
Für Fragen oder weitere Informationen stehen wir gerne zur Verfügung:
Richard Kempe, Pflegedienstleitung
Melanie Schulte, stellv. Pflegedienstleitung
Heilpädagogische Hilfe Osnabrück
Wohnen gGmbH Ambulante Psychiatrische Pflege
Buersche Str. 143
49084 Osnabrück
Tel. 0541/80039870
Fax: 0541/80039896
Mobil 01520/8972805
Mail:
m.schulte@os-hho.de
oder
r.kempe@os-hho.de
Stand: April 2018
(Text © HhO )
Vielen Dank für die Überlassung dieser Information….!!

Hof vor der Landwehr aus Bad Laer….

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                         (© verlinktes Bild liegt beim Hof)

Kurzvorstellung

Dieser Hof hat nur einen kleinen landwirtschaftlichen Nebenerwerbsbetrieb mit Hühner- und Sauenhaltung. Die Eier, werden auf dem Hof im Verkaufshäuschen angeboten.
Dort gibt es regionalen, leckeren Honig zu kaufen und zukünftig sollen ebenfalls Nudeln aus den eigenen Freilandeiern angeboten werden. Wer sich ein eigenes Bild davon machen mag, der ist herzlich eingeladen dem Betrieb einen Besuch abzustatten.
Die Sauen werden noch in konventionellen Haltung gehalten. Wobei immer darauf geachtet wird, dass den Tieren mehr Platz zu Verfügung steht als vorgeschrieben sei. Andere Haltungsarten findet die Familie vor der Landwehr interessant und seien mit der  der Umsetzung leider noch nicht so weit.