„Angekommen im Landkreis Osnabrück“: Einbürgerungsfeier hat im Kreishaus stattgefunden


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Die Einbürgerungsfeiern gehören zu den festen Programmpunkten im Kalender des Landkreises Osnabrück. Diesmal erhielten 22 Frauen und Männer ihre Urkunden.
Foto: Landkreis Osnabrück/Philipp Hülsmann

Osnabrück.

Neues Jahr, neuer Pass: Im Kreishaus Osnabrück hat jetzt die erste Einbürgerungsfeier im Jahr 2017 stattgefunden. 22 Frauen und Männer aus 14 verschiedenen Ländern erhielten ihr Urkunden.

Das Motto der Veranstaltung lautete: „Angekommen im Landkreis Osnabrück.“ Mit dem „Angekommen“ wird ausgedrückt, dass die Zuwanderer in die Gesellschaft integriert sind. Mit Erhalt der deutschen Staatsbürgerschaft haben sie nicht nur die vollständigen politischen Rechte. Mit der Veranstaltung wird auch unterstrichen, dass sie gerne in Deutschland leben und sich insbesondere im Landkreis Osnabrück wohlfühlen.

Die Festrede hielt Britta Korfage, Abteilungsleiterin des Bereiches Integration und Ausländer. Im Fokus ihrer Rede standen die Werte des Grundgesetzes als freiheitlich demokratische Basis des Zusammenlebens. Korfage zitierte dabei die amerikanische Schauspielerin Meryl Streep, die kürzlich auf der Golden Globe-Verleihung gesprochen hatte: „Respektlosigkeit lädt zu Respektlosigkeit ein, Gewalt animiert zu Gewalt“. Genau diesen Umgang untereinander dürfe es nicht geben, sagte Korfage. Sie unterstrich, dass Menschen „nicht krampfhaft nach Unterschieden“ suchen sollten. Vielmehr gelte es zu akzeptieren, dass jeder Mensch mit seinen Vorlieben, Stärken, Schwächen und Beweggründen einzigartig sei. Durch Austausch entstehe Verständnis und Empathie für die jeweilige Lebensweise.

Korfage machte den Anwesenden Mut, sich auch in schwierigen und komplizierten Zeiten wehrhaft für ein friedliches Miteinander der Gesellschaft in Deutschland einzusetzen und deutlich „Nein“ zu Hass und Diskriminierung in jedweder Form zu sagen: „Zeigen und beweisen Sie der Welt, dass ein buntes und friedliches Miteinander aller Menschen die bessere Alternative zu Verunsicherung, Misstrauen und Abschottung ist.“

Korfage lud alle Anwesenden ein, sich weiterhin für die Gesellschaft zu engagieren: „Gestalten Sie Deutschlands Zukunft so mit, dass es als ein weltoffenes Land weiterhin eine Anziehungskraft auf alle Menschen hat.“ Es sei eine Bestätigung für die Strukturen und die Gesellschaft eines Landes, wenn eine Einbürgerung als erstrebenswert angesehen werde. Abschließend betonte Korfage, dass alle Einzubürgernden stolz auf sich sein können. Sie hoffte, dass die Einbürgerung als besonderer Tag in Erinnerung bleibe.

Im Anschluss sprachen die Einzubürgernden gemeinsam das feierliche Bekenntnis und erhielten ihre Einbürgerungsurkunden. Beschlossen wurde die Feierliche Stunde mit einem gemeinsamen Essen und Gesprächen.

 

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