Alkoholmissbrauch was tun??

Ein kleiner Ratgeber der sich damit befasst, wie gehe ich mit dem Missbrauch um.

Alkoholismus wird heutzutage in unserer Gesellschaft oft unterschätzt. Alkohol ist gesellschaftsfähig. Wer nicht mittrinkt, wird oft geschnitten und zu Partys, Gesellschaften usw. nicht mehr eingeladen. Viele Menschen merken es nicht mal, wie sie langsam in eine Alkoholabhängigkeit abgleiten.

Aus einem Glas am Abend werden sehr schnell zwei, und dann noch eines mehr, und weil?s mir ja so gut geht noch eines? Und sehr schnell benötigt der inzwischen alkoholkranke Mensch regelmäßig alle paar Tage oder auch jeden Tag seinen Stoff, den Alkohol, ohne den er inzwischen nicht mehr auskommen kann.

Die Angehörigen, Verwandten und Bekannten können, wenn sie in ihrem nahen Umfeld enorm hohen Alkoholkonsum bemerken, nur versuchen, dem alkoholkranken Menschen zur Seite zu stehen, ihm zuzuhören und versuchen, ihn davon zu überzeugen, dass sein Alkoholkonsum nicht mehr normal ist.

Informationen über den Umgang mit Alkoholikern gibt es bei den verschiedenen Suchtberatungsstellen von der Caritas oder der Diakonie. Diese sind nur als Beispiele genannt, es gibt noch viele andere Stellen.

Endgültig befreien aus diesem Teufelskreis kann sich der inzwischen Süchtige jedoch letztendlich nur selbst. Eine Therapie, egal ob ambulant, teil- oder vollstationär, kann nur zum Erfolg führen, wenn der kranke Mensch seine Sucht selbst erkennt und den Willen hat, diese loszuwerden!! Und diese Einsicht ist der erste, meist schwerste Schritt.

Ist mein Alkoholkonsum schon zwanghaft? Bin ich bereits alkoholkrank? Tests dazu können Auskunft geben. Auf den nachfolgend genannten Seiten können nähere Informationen zu diesem Thema eingeholt werden:

alkoholismus-hilfe.de

netdoktor.de

amazon.de

amazon.de

Soforthilfe Alkohol für Kinder:

Du bemerkst das deine Mutter oder dein Vater regelmäßig Alkohol trinken sich dadurch gehen lassen sich extrem anders Verhalten wie sonst und du weist nicht was du machen kannst?

Suche dir einen Menschen in deiner näheren Umgebung den du Vertrauen kannst (Oma, Opa, Tante ,Onkel Vertrauens Lehrer ) rede mit ihnen darüber was du beobachtet hast und das du nicht weist wie du dich Verhalten sollst und kannst teile mit ihnen deine Sorgen und Nöten, gemeinsam könnt ihr überlegen was am Besten zu tun ist. Denke daran du bist damit nicht alleine.

Selbstverständlich kannst du dich auch an die Suchtberatungsstellen in deiner näheren Umgebung wenden und mit ihnen reden , sie sind auch für dich da und helfen dir gerne.

Suchtberatungsstellen gibt es von der Diakonie, Caritas und noch vielen anderen diese sind nur als Beispiel genannt.

Denke daran dich trifft keine Schuld an der Krankheit .

ardmediathek.de

Soforthilfe für Partner und Angehörige von Alkoholikern

Dein Partner/Angehöriger trinkt du weist nicht was du tun sollst fühlst dich für ihn verantwortlicht und fängst an dich für ihn zu schämen und entschuldigst ihn beim Arbeitgeber, bei Verwandten, Freunden, Bekannten wenn er wegen zu hohem Alkoholkonsum diverse Termine nicht mehr wahrnehmen kann.

Wenn du dort angekommen bist befindest du dich in der Co Abhängigkeit!

Co Abhängige fühlen sich für den Suchtkranken verantwortlich, sie decken und vertuschen seine Krankheit entschuldigen sein Verhalten, helfen ihn teilweise auch dabei an das Suchtmittel zu gelangen.

Dränge deinen Partner/Angehörigen zu einer Therapie erhöhe seinen Leidensdruck in dem du ihn nicht mehr unterstützt an sein Suchtmittel zu gelangen, entschuldige ihn bei niemanden mehr und zur Not wenn es nicht anders geht auch wenn es dir sehr schwer fallen wird lasse deinen Partner/Angehörigen fallen und kümmere dich nicht mehr um ihn.

Dieser Schritt wird sicher der Schwerste sein wenn es dazu kommen sollte oft hilft aber auch nur das drohen mit dem Verlassen, das der Süchtige in einem klaren Augenblick den Entschluss fasst gegen seine Krankheit vorzugehen.

Erst wenn er dazu bereit erst dann kann ein Therapie von Erfolg gekrönt sein und der Abhängige kann ein abstinentes und neues Leben beginnen und gestalten. Hilfe und Unterstützung findest bei allen bekannten und anerkannten Suchtberatungsstellen in deiner näheren Umgebung

Der Weg in die Sucht Ursachen:

Eine Abhängigkeit (Sucht) entwickelt sich durch das Zusammenwirken verschiedener Faktoren. Zum einen spielt die Art der Droge eine tragende Rolle, andererseits gibt es auch Personen, die anfälliger für eine Abhängigkeit sind. Letztendlich kann auch ein bestimmtes soziales Umfeld die Entwicklung einer Sucht fördern.

Kinder lernen oft von ihren Eltern den unangepassten Konsum von Alkohol. Sie erleben, dass Alkohol zur Freizeit gehört und auch zur Problemlösung eingesetzt wird und übernehmen später häufig dieses Verhalten. Auch der Einfluss von Gleichaltrigen ist groß.

Medikamentenmissbrauch beruht häufig auf körperlichen Beschwerden und psychosomatischen Störungen (z.B. Angst, Unruhe, Manisch depressive Erkrankung). Diese Beschwerden entstehen oft durch Arbeits- und Lebensbedingungen wie Zeitdruck, emotionale Belastung und Isolation, die zu Konflikten und Spannungen führen. Gegen die Symptome werden selbstgewählte oder vom Arzt verordnete Medikamente unkontrolliert eingenommen, die aber gegen die eigentlichen Ursachen der Beschwerden nicht helfen.

Es ist also eine Kombination verschiedener Risikofaktoren, welche die Entstehung einer Abhängigkeit wahrscheinlich machen.

Die Droge
Ob sich eine Abhängigkeit entwickelt, hängt u.a. von bestimmten Merkmalen der Droge ab. Zum einen ist entscheidend, wie leicht verfügbar eine bestimmte Substanz ist. Die Tatsache, dass Alkoholabhängige den größten Teil der Abhängigen ausmachen, ist zumindest teilweise darauf zurückzuführen, dass Alkohol in Deutschland sehr leicht zu beschaffen ist. Andererseits scheint häufig auch der \“Reiz des Verbotenen\“ (Betäubungsmittelgesetz) besonders groß zu sein, wenn eine Substanz nur schwer verfügbar ist. Darüber hinaus spielt die Wirkung der jeweiligen Substanz eine wichtige Rolle. So führt z.B. Alkoholkonsum zur Enthemmung und löst Ängste. Bei Medikamentenabhängigkeit steht zumindest am Anfang die schmerzlindernde oder beruhigende Wirkung im Vordergrund.

Ein weiteres einflussreiches Merkmal der Substanz ist ihr Abhängigkeitspotenzial, das heißt wie leicht sie zu psychischer oder körperlicher Abhängigkeit führt. Einige Substanzen führen schneller zur Abhängigkeit als andere, andere Faktoren wie z.B. die Persönlichkeit des Konsumenten spielen aber ebenfalls eine entscheidende Rolle. Auch ist die Toleranz für die jeweilige Substanz individuell unterschiedlich.

Das Individuum
Auf Seiten des Individuums können folgende Faktoren suchtfördernd wirken:

fehlendes Selbstbewusstsein und Komplexe
Spaß an Verbotenem und am Risiko
Langeweile
Beeinflussbarkeit
Problemverdrängung
gewünschte Leistungssteigerung
Kontaktstörungen
Geltungsdrang
fehlendes Konfliktverhalten
genetische Veranlagung
Situation, soziales Umfeld
Auch bestimmte Lebenssituationen und soziale Umfelder können suchtfördernd wirken. So wird beispielsweise in unserer Gesellschaft Alkoholkonsum nicht nur toleriert, sondern gehört fast schon zum Alltag. In bestimmten Gruppen (z.B. Vereinen) gibt es feste Trinkrituale, Abstinenz wird verlacht, Trinkfestigkeit gelobt. In anderen Kreisen gilt z.B. Kokain als schick. Auch ideologische Faktoren spielen eine Rolle ? in der Hippie-Bewegung gehörte Haschisch zum Lebensgefühl.

Quellenangabe: onmeda.de

Text kann mit Quellenangaben gerne genutzt werden.

Copyright Sven Brönstrup

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Umzug in ein Pflegeheim….

 

Der Umzug in ein Pflegeheim, die Vor und Nachteile einer
Heimunterbringung!

 

Wenn ein älterer Mensch alleine lebt und gewisse Erkrankungen hinzukommen, stellt sich oft die Überlegung ihm einen Umzug in ein Alten-/ Pflegeheim schmackhaft zu machen. Beziehungsweise es werden Diskussionen darüber geführt innerhalb der Familie was ist sinnvoll Heimunterbringung

JA oder NEIN?

Da gilt es abzuwägen was ist besser für den Betroffenen alten Menschen und ebenso für die Angehörigen.

Ich möchte dazu gerne beitragen das beide Seiten mehr und besseres Verständnis für einander bekommen. Die letzte Entscheidung kann aber auch ich ihnen nicht abnehmen.

Vorteile einer Heimunterbringung sind folgende:

Der alte Mensch (unser Angehöriger) ist rund um die Uhr in sicheren, guten Händen.

Die Versorgung, die Pflege, die Betreuung all dieses ist in dem Paket bei einem Umzug in ein Heim mit dabei.

Die Ängste die von Seiten des älteren Menschen vorliegen sind nicht außer Acht zu lassen und sollten schon sehr ernst genommen werden. Viele fühlen sich abgeschoben, unerwünscht und auch der Familie lästig geworden. Hier sollten wir einfühlsam versuchen dieses aus dem Weg zu räumen.

Unser Angehöriger möchte wie jeder von uns bis ans Lebensende in vertrauter Umgebung leben und später wen es soweit ist im Kreis der Familie sterben.

Dennoch ich persönlich halte es für wichtig in der Familie darüber offen und ehrlich zu kommunizieren, wo und wie eines Tages ein Umzug in ein Altenheim erfolgen kann bzw. soll.

Ein gutes und passendes Heim zu finden ist nicht einfach, darauf gehe ich demnächst dann gerne ein.

Wie finde ich ein gutes Altenheim…

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(Symbolfoto)

Im letzten Artikel ging es um die Frage Altenheim und die Vor- und  Nachteile einer Heimunterbringung.

Nun möchte ich mich mit dem Thema beschäftigen wie ,,Du“ Sie oder Ihr eine geeignete Unterkunft für die pflegebedürftigen Angehörigen finden könnt.

Wichtig ist das wir uns die Heime in der näheren Umgebung zu verschiedenen Tageszeiten anschauen, denn nur dann kann man sich einen Überblick verschaffen wie mit den Bewohnern dort umgegangen wird.

Wie ist das Verhalten der Mitarbeiter, sind diese auch noch unter Stress und viel Arbeit freundlich und einfühlsam? Wie wirkt auf uns der erste Eindruck beim Eintritt in das Haus? Wichtig ist auch ebenso die Einrichtung der Räume , fühlen wir uns dort wohl, ist es gemütlich?

Viele ,,W“ Fragen die alle wichtig sind um ein geeignetes Haus zu finden.

In der heutigen Zeit dürfen wir bei unserer Recherche ebenso nicht das Internet außer Betracht lassen, wie ist die Internetpräsenz und passt es zu dem Bild was wir uns bei eigener in Augenscheinnahme gemacht haben?

Die Kosten wie viel kostet die Heimunterbringung? Welche Ausgaben kommen auf den Pflegebedürftigen und uns den Angehörigen zu?

Daher empfehle ich schon alleine wegen der Komplexität dieser Thematik, einen Anwalt für Sozialrecht aufzusuchen und mit dessen Hilfe ein wenig Licht in das Dunkel zu bringen. Dieses kann durchaus zu einem späteren Zeitpunkt Geld-/ Goldwert sein, wenn es in die Endphase der Unterbringung in ein Heim geht.

Der MDK also der medizinische Dienst der Kassen, kann ebenso einige Fragen sicherlich auch gut beantworten, zum Beispiel welche Leistungen werden wann bei welchem Pflegegrad übernommen?

 

Informationen zu den Pflegegraden die gibt es unter anderem hier:

https://www.kliniken.de/altenheim/pflegeratgeber/pflegegrade.html

 

Wie  funktioniert die Bewertung der Heime durch den MDK? Das erfährt der interessierte Leser hier:

https://www.kliniken.de/altenheim/mdk-pflegenoten/bewertungssystematik-bei-altenheimen.html

 

Hier  können wir uns die Bewertungen der Heime durch den MDK anschauen, welches Heim hat wie abgeschnitten:

http://www.aok-pflegeheimnavigator.de/

 

Wünsche viel Glück und Erfolg bei der Suche nach einem Heimplatz und hoffe das dieser kleine Ratgeber ein wenig Hilfe dabei bieten konnte.

Kritik und wie gehe ich damit um??

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Du kannst nicht gut mit Kritik umgehen?

Du denkst immer, dass jemand persönlich etwas von dir will, dein Selbstwertgefühl angreifen möchte?


Mit dieser Soforthilfe zeigen ich dir Wege, wie du besser mit Kritik umgehen kannst!

Kritik erfahren wir schon in frühester Kindheit und Jugend, wenn unsere Eltern unser Verhalten bewerten und wenn sie bei den Dingen die wir tun, uns entweder loben oder tadeln.

Jeder hat schon einmal das Wort oder den Satz gehört: „So geht das nicht!“, „Du kannst das so nicht tun.“ oder anders “ Das hast du gut gemacht“ oder Ähnliches!

Schon in dieser Zeit wird der Grundstein für unser Verhalten gelegt, wie wir auch als Erwachsene mit Kritik umgehen werden. Das ist dann die soziale Präge Phase , wenn wir wenig Liebe und Zuneigung erleben, wirkt es sich zu einem späteren Zeitpunkt auf unser Leben aus.

Als Erwachsene wird dieses Programm sozusagen abgespielt unbewusst, teilweise ohne das wir es merken. Daher müssen wir als Erwachsene lernen kritikfähig zu werden, anders damit umzugehen und nicht wie in der Kindheit oder Jugend aufbrausend und schmollend zu reagieren.

Ein schwieriger aber durchaus gangbarer Weg, verstehen zu lernen an der Kritik nicht nur das Schlechte zu sehen,sondern ebenso die positive Seite.

Derjenige der uns kritisiert möchte uns nichts schlimmes, er oder sie will uns helfen, damit wir Fehler oder auch unser Fehlverhalten ändern, darüber nachdenken, gemachte Fehler nicht wiederholen.


Es kommt auch allerdings darauf an in welcher Form Kritik geübt wird, ob konstruktiv oder unberechtigte Kritik!

Folgende Fehler werden oft begangen:

          • Ohne Nachzudenken wird auf die Kritik reagiert und laut losgebrüllt oder geschrien.

          • Durch nonverbales Verhalten wird oft gezeigt, dass uns die Kritik nicht interessiert(Arme verschränken, zornig schauen etc.)

          • Gegenvorwürfe werden gemacht und eine unsachliche Diskussion angezettelt!


Dieses sind nur ein paar wenige Verhaltensformen, die uns sicherlich bekannt vorkommen werden.

Der Sender (der Kritiküber) sendet mit der Kritik eine Botschaft die wir als Empfänger(Kritiknehmer) verständlich aufnehmen und empfangen müssen!

Da wir alle nur Menschen sind, die nicht fehlerfrei handeln kommt es dabei oft zu Kommunikationsproblemen.

Daher ist es wichtig den Sender seine Botschaft ohne Unterbrechung zu übermitteln lassen.


Erst sollten wir über das was wir daraus verstanden haben nachdenken und dann erst antworten!


Beispiel: Kollege X kritisiert das Arbeitsverhalten von Kollege Y.
Kollege Y ist also der Empfänger der Botschaft der Kritik!
Y kocht innerlich vor Wut, weil eventuell Kollege X ein Fehlverhalten kritisiert hat, woran Kollege Y selber dran verzweifelt und dieses versucht in den Griff zu bekommen.
Y reagiert trotz allem ruhig und sagt: Ich bedanke mich für deine Meinung und werde darüber nachdenken!

So gewinnt er/sie Zeit über diese Kritik nachdenken zu können, kann sich also beruhigen und weiterhin an seinem Problem arbeiten. So kann ein gutes Kritikgespräch aussehen.

Das wäre ein optimales Gespräch um dort anzukommen, müssen wir an uns arbeiten, die Kritik nicht als Beleidigung oder bösen Willen unseres Gegenübers zu sehen. Denn dieser beschäftigt sich mit uns und zeigt im Prinzip damit sein Wohlwollen. Wir erfahren Wertschätzung, diese Person macht sich um uns Gedanken, egal sind wir dem Kritikgeber nicht.

Wichtiger Anfang ist hierbei, sich selber zu mögen, lernen sich selbst zu lieben, sich zu akzeptieren wie du/er/sie ist! Sätze wie ich bin ein Idiot, kann nichts usw. müssen wir aus unseren Gedanken löschen.
Erst dann können wir lernen, mit Kritik zu leben und mit ihr umzugehen!

Bedenken wir also wenn jemand an uns Kritik übt,dann erscheint oder wirkt es auf uns oft negativ. Da kommt der Gedanke mein Gegenüber will mir was, verständlich das wir so denken nur wenn man dann in sich gegangen ist zu einem späteren Zeitpunkt, in aller Ruhe darüber nachgedacht hat. Nach einer Selbstreflexion sehen wir den Konsens, dessen was der Gegenüber uns mitteilen wollte. Dann werden wir auf Dauer einfacher mit Kritik umgehen können.

Wie geht ihr mit Kritik um? Wüsste sehr gerne eure Meinung zu diesem Thema?

©Sven Brönstrup (Text kann gerne weiterverwendet werden bei Angabe der Quelle)

 

Validation bei Demenz….

Ein kleiner Ratgeber zum Thema Demenz / Kommunikation und wie gehe ich damit um?

 

Seit Jahren bin ich im Bereich der Betreuung tätig und möchte mit dieser Ausarbeitung dazu beitragen, das Angehörige und Betreuer Tipps bekommen wie ein Umgang insbesondere die Kommunikation mit Menschen die an Demenz erkrankt sind, leichter durchzuführen ist. Demenzerkrankte benötigen einen geregelten Tagesablauf, schon die kleinste Veränderung im gewohnten Ablauf kann durchaus dazu führen das der Erkrankte aggressiv reagiert beziehungsweise verbal oder nonverbal deutlich macht das es ihm missfällt. Daher empfehle ich wenn möglich so wenig zu Verändern, weder am Tagesablauf noch an der Wohnungseinrichtung.

Wenn eine Unterbringung in eigener Wohnung und dem gewohnten sozialen Umfeld nicht mehr umzusetzen ist, eine Heimunterbringung die allerletzte Lösung darstellt sollte beachtet werden das soviel wie möglich von geliebten Gegenständen mit in das Heim eingebracht werden, denn so kann die Eingewöhnung für den Erkrankten Angehörigen erleichtert werden. 

Jetzt möchte ich gerne einen Schwenk zum Thema Kommunikation machen und hier wichtige Informationen, Tipps an die Hand geben.

Kommunikation mit an Demenzerkrankten Menschen!! 

Bei einer Demenzerkrankung muss bei der Kommunikation einiges beachtet werden.

Dazu gibt es die Möglichkeit der Validation.

Validation bedeutet für gültig erklären, empathisch wertschätzen, akzeptieren nicht verändern zu wollen, sowie die Gefühle hochbetagter, desorientierter Menschen anzuerkennen, ohne sie zu beurteilen oder in ihrem Verhalten  korrigieren zu wollen. An zu erkennen das sie eine eigene Realität haben, die von unserer durchaus extrem abweichen kann. Wir als ,,gesunde so zusagen“müssen uns also auf die Ebene herablassen, diese als gegeben, richtig annehmen und akzeptieren. Die Validation ist eine Form der Kommunikation, eine Methode, dem sehr alten verwirrten Menschen zu begegnen und ihn zu begleiten. Sie ist eine Grundhaltung in Verbindung von Techniken und Erkentnissen aus verschieden psychotherapeutischen Ansätzen wie Freud, C.G. Jung, Maslow E. Erikson . Entwickelt hat die Methode die studierte Sozialarbeiterin Naomi Feil zwischen 1963 und 1980 in Cleveland, USA. Die an Demenzerkrankten Menschen werden also in ihrer Realität abgeholt, wertgeschätzt und der Anwender begibt sich auf die Ebene des kranken Menschen.

Es hilft dem sehr alten verwirrten Menschen Gefühle auszudrücken, Unerledigtes abzuschließen und in Frieden zu sterben. Dem Betreuer, Begleiter, Pflegenden hilft es mit der sehr alten verwirrten Person zu kommunizieren und sie besser zu verstehen. Dadurch kann Erleichterung im pflegerischen Alltag sowie im Umgang mit den alten Menschen entstehen.

Ich begegne dem alten Menschen in seiner momentanen Realität und drücke mit  meiner "Haltung" Echtheit und Akzeptanz aus.Ich schlüpfe in die Schuhe und sehe mit den Augen des dementen Menschen. Es bedeutet Wertzuschätzen und Erfassen der menschlichen Situationen, die in den Augen von "normalen" Menschen oft als verrückt und widersinnig erfahren werden.

Dies geschieht je nach Phase der Demenz durch verbale, nonverbale oder kombinierte Techniken. Für Außenstehende mag das Verhalten des Validationsanwenders ebenso absurd wie das des alten Menschen erscheinen, die möglichen Erfolge, zeigen auf wie wichtig Validation ist.


Dadurch erlebt der Patient Erfolgserlebnisse, es entsteht Akzeptanz der Pflegenden Person gegenüber des desorientierten Menschen, dadurch kann eine liebevolle , angenehme Atmosphäre geschaffen werden.

Anwendungsbeispiel:

Oma M. Ist an Demenz erkrankt sie hat Besuch von ihrer Enkelin und spricht davon das ihr Mann ja bald von der Arbeit kommen würde. Zur Info er lebt seit 30 Jahren nicht mehr und ist bei einem Arbeitsunfall ums Leben gekommen. Enkeltochter Lisa sagt zur Oma nur kopfschüttelnd, du weist doch er ist vor 30 Jahren verstorben, lebt nicht mehr. Rede doch nicht so einen Blödsinn. Oma sagt nichts mehr dazu und ist noch mehr durcheinander wie vorher.

So war es falsch denn die Oma von Lisa lebt in der Vergangenheit, in ihrer Realität lebt der Opa noch, in dieser Situation kommt die Validation ins Gespräch.

Die Oma möchte damit ihre realen Gefühle uns mitteilen, diese zu ergründen ist dann die oft schwere Aufgabe des Validationsanwenders.

In unserem Beispiel oben könnte die Enkelin beruhigend auf sie einwirken und sagen, du bist immer eine gute Ehefrau gewesen oder du hast dich immer gut um den Opa gekümmert oder ähnliches. Zu einem späteren Zeitpunkt muss versucht werden herauszufinden was sie uns nun damit wirklich mitteilen wollte.

Eine weitere Situation wo ein normaler Mensch denkt, ja was macht denn der an Demenzerkrankte nur da?

Stellen Sie sich vor sie sehen einen Menschen der die ganze Zeit immer mit der Hand über den Tisch wischt, dieser erkrankte ältere Mensch hat reale Gefühle und wie wir bereits nun auch wissen seine eigene reale Realität. Hier müssen wir versuchen zu ergründen was möchte er oder Sie uns dadurch nun mitteilen?

Dabei kann die Biografie sehr gut helfen, denn dort werden wir viele Informationen finden die uns die Arbeit mit den Patienten/Gästen etc. erleichtern.

In dem Fall wo der Erkrankte den Tisch wischt, könnte es eventuell mit einer beruflichen Tätigkeit zusammenhängen, die früher oft durchgeführt worden ist. Sei es daheim als Hausfrau oder auch in einem erlernten Beruf.

Sonst kann man auch zu dem Demenzerkrankten gehen und ihm diese Sätze sagen: Sie sind immer sehr ordentlich, oder sie haben immer alles gerne sauber, oder Sie sind eine gute Hausfrau usw. 

Wenn sich dann kurz das Gesicht erhellt dann ist man als Validationswender auf einem guten Weg.

Text darf gern bei Nennung der Quelle weiter verwendet und genutzt werden.

© Sven Brönstrup

Schicksalsschläge und wie kann man mit ihnen umgehen?

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Schicksalsschläge wie unter anderem unerwartete Unfälle / Todesfälle oder sonstige unberechenbare Ereignisse, diese können von heute auf morgen das Leben schlagartig verändern.

Wie also damit umgehen?

Wichtig dabei ist auf jeden Fall sich Hilfe zu holen in welcher Form auch immer, nur nicht in dieser Situation alleine mit dem Problem, den Sorgen und Kummer bleiben.

Versuchen Ruhe zu bewahren und soweit es geht kühl, sachlich die Lage beurteilen und dann handeln. Das wird einigen Menschen extrem schwerfallen, da diese Situation beziehungsweise das Ereignis ohne eine jegliche Vorankündigung eingetreten ist.

Vielen vom Schicksal Betroffenen  hilft es durchaus,  in Kontakt mit Mitmenschen zu treten denen ähnliches widerfahren ist. Denn diese zeigen oft eher Verständnis, für deren Notlage und können aus eigener Erfahrung besser zu einer Lösung beitragen.

Folgende Gedankenschritte oder Wege haben mir aus eigener Erfahrung, dabei geholfen mit dem Ereignis besser zu Recht zu kommen.

  1. Das Ereignis nicht als Strafe zu sehen

  2. Nach einer Zeit der Resignation und dem Nachdenken, einen Weg aus der negativen Gedankenwelt zu finden.

  3. akzeptieren der Gesamtsituation

  4. angebotene Hilfe anzunehmen

  5. Nach vorne sehen und für sich und das eigene Wohlergehen kämpfen.

  6. Eigene Erfolge oder positive Erlebnisse anerkennen und zulassen.

  7. Freude am Leben wiederfinden

 

Eine Garantie ob es bei jedem Menschen so funktionieren wird, die kann auch ich leider nicht geben. Möchte damit allen die sich in einer scheinbar ausweglosen Situation befinden damit Mut machen und kleine Tipps geben. Gebt euch nur nie auf und lasst den Kopf nicht hängen, denn es gibt für alles irgendwo eine Lösung und einen Weg aus der Misere heraus.

Nach meinem Unfall, habe ich mich mit Hilfe der oben aufgezeigten Wege wieder zurück ins Leben gekämpft. Es war und ist immer noch nicht alles einfach, doch aufgeben gibt es für mich nicht.

Wünsche allen denen es derzeit ebenso nicht gut geht, viel Erfolg und auch Glück.

 

 

 

 

 

 

Wer bin ich eigentlich….??

Selbstzweifel

Du fragst dich bei einem Blick in den Spiegel: Wer oder was bin ich, wozu bin ich überhaupt auf dieser Welt?

Du bist ein Individuum, ein eigenständiger und wertvoller Mensch, der wie jeder andere auch so seine Macken hat – allerdings diese machen ja jemanden erst liebenswürdig. Wir entwickeln uns in unserem Leben vom Kind zum Erwachsenen und durchlaufen dabei viele Phasen, diese prägen uns – machen uns auch zu dem der wir sind. Besonders in den ersten Jahren als Kleinkind,wird der Grundstein für unser späteres Leben und Verhalten gelegt.

Das Elternhaus, Freunde, Verwandte, Bekannte, die gesamte Umwelt beeinflussen unser Handeln, das Verhalten und was uns ausmacht – unsere Persönlichkeit! Selbstverständlich kann jeder Mensch auch sich selber noch formen und sich in vernünftige Bahnen lenken.

Niemand sollte den Fehler begehen und sagen, alle anderen sind schuld, dass es mir zum Beispiel schlecht geht oder dass ich keinen Job oder ein vermasseltes Leben habe, denn wir können noch einiges selber dazu tun, das aus uns was Vernünftiges wird.

Selbstzweifel, Selbstvorwürfe gehören auch dazu; nur wir alleine können uns auch eventuell mit Hilfe von Profis (Psychologen) aus dieser Situation befreien oder uns helfen lassen.

Denn der Spruch passt schon: Jeder ist seines Glückes Schmied!

An dunklen und schlechten Tagen, sollten wir uns zurück lehnen an schöne Erlebnisse denken dadurch die Selbstzweifel, den Trübsinn vertreiben.

Jeder Mensch hat schlechte oder gute Momente, die Kunst dabei ist es nie den Mut, den Glauben an sich selber zu verlieren.

Tipp:

Schreibe deine Stärken sowie deine Schwächen auf, werde dir dessen bewusst was kann ich und wo könnte ich bei den Schwächen eventuell noch dran arbeiten.

Es ist jedenfalls ein interessanter Selbsttest, mit dem du dir deiner Selbst bewusst werden sollst.

Viel Erfolg bei der Stärkung deines Selbstbewusstseins……!

(Brö) Text oder Ausschnitte können gerne genutzt werden. (Bitte Quellenangabe)