Eine kleine „Grüne Woche“ im Osnabrücker Land: Erster Cittaslow Land-Markt am 8. Oktober in Bad Essen

 

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Freuen sich auf den ersten Cittaslow Land-Markt in Bad Essen
(von links): Ingo Große-Kracht und Gertrud Heitgerken (beide
Landkreis Osnabrück), Bürgermeister Timo Natemeyer, Sabine
Böhme (TERRA.vita), Annette Ludzay (Tourist-Info Bad Essen),
Edgar Klinger und Oscar Alvarado-Schnake (beide Slow Food
Osnabrück) sowie Anne Schmidt (Gemeinde Bad Essen).
Foto: Gemeinde Bad Essen
Bad Essen.
Nachhaltigkeit, Regionalität, Genuss und Entschleunigung: Das sind die Themen des Cittaslow Land-Marktes am 8. Oktober, den die Gemeinde Bad Essen in
Kooperation mit dem Landkreis Osnabrück zum ersten Mal
organisiert.
Dabei handelt es sich nicht um einen klassischen Wochenmarkt, vielmehr könnte man ihn als kleine „Grüne Woche“im Osnabrücker Land bezeichnen. Im Mittelpunkt stehen die Sensibilisierung für eine klimabewusste Ernährung sowie das
Kennenlernen regionaler und ökologischer Erzeuger und ihrer
hochwertigen Produkte. Der Eintritt ist frei.
Um 11 Uhr wird der Markt eröffnet. Schirmherr Landrat Michael
Lübbersmann wird zusammen mit Bürgermeister Timo Natemeyer
alle Gäste um 14 Uhr auf dem Kirchplatz offiziell begrüßen. „Wir
möchten, dass sich die Menschen mit den Produkten ihrer
Heimatregion identifizieren.
Damit unterstützen wir die Erzeuger und fördern den Absatz regionaler Produkte“, erläutert Natemeyer die Idee des Marktes. Die Veranstaltung in Bad Essen ist einer
von acht Biomärkten in der Metropolregion Nordwest, die im
Rahmen des Projektes „Bio aus der Region“ entstanden sind.
Mit zahlreichen Ständen, „Bio-Meile“, langer Genießer-Tafel,
Kinder-Aktionen und Streichelwiese, Spezialitäten, Tipps und
Infos der Produzenten wird der Kirchplatz beim Land-Markt zum
gemütlichen Festplatz. Dazu spielt die kleinste Blaskapelle der
Welt – das Duo „Viva la Musica“ – auf.
Regionale und biozertifizierte Anbieter bauen ihre Stände auf und
informieren über ihre Betriebe und Produkte. „An einer langen
Tafel wird fair gehandelter Kaffee und Apfelkuchen serviert. Äpfel
werden vor Ort zu Saft gepresst und wer mag, bringt seine
Apfelsorte zum Bestimmen durch den Pomologen mit“, erzählt
Annette Ludzay, Leiterin der Tourist-Information Bad Essen.
Aus regionalen Lebensmitteln bereitet die Gastronomie vor Ort
leckere Gerichte zu. Am Stand vom Natur- und Geopark
TERRA.vita erfährt man alles über die Region und über Pilze.
Die Klimainitiative des Landkreises informiert über klimabewusste
Ernährung und ihre aktuellen Projekte. „Unser Einkaufverhalten
übt mit den größten Einfluss auf die gesamte Klimabilanz eines
Nahrungsmittels aus. Darum ist es so wichtig, möglichst regional
und saisonal einzukaufen und dies am besten zu Fuß oder mit
dem Fahrrad zu tun.
Bei diesem attraktiven, vielfältigen Angebot fällt das gar nicht schwer“, ist Gertrud Heitgerken von der Klimainitiative des Landkreises überzeugt.
Ein praktisches Beispiel beschreibt Heitgerkens Kollege Ingo
Große-Kracht: „Im Supermarkt gibt es manchmal nur die Auswahl
zwischen Äpfeln aus Neuseeland oder Südafrika.
Dabei wachsen in der Region so viele leckere und qualitativ hochwertige
Lebensmittel. Der Cittaslow Landmarkt soll ein Ort sein, um sich
über das Angebot und die Vielfalt regionaler Produkte und
biozertifizierter Produkte zu informieren.
Mit dem Einkauf kann jeder Stellung beziehen, etwas für den Klimaschutz tun und die heimischen Erzeuger stärken.“Als Highlight konnten die Organisatoren den TV-Starkoch Ralf Jakumeit, Gründer der „Rocking Chefs“, für den Land-Markt
gewinnen.
Er wurde bereits vom Restaurantführer Gault-Millau mit
zwei Kochmützen und 16 von 20 Punkten ausgezeichnet. Auf
seinem außergewöhnlichen Holzkohlegrill, genannt „Hydra“, wird
er aus den Produkten vom Markt, köstliche Menüs grillen, garen
und räuchern.
Unter der Überschrift „Bio aus der Region – vom Land auf den
Tisch“ bezuschusst die Metropolregion Nordwest eine
Koordinierungsstelle für die Organisation der Märkte und
Weiterbildungen für die Verantwortlichen vor Ort.

 

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Bad Iburg, 22. August 2017
Notwendige Sperrungen im Bereich des LaGa-Geländes
Die Bauarbeiten zur Landesgartenschau sind in vollem Gang und besonders im Waldkurpark und im späteren Eingangsbereich sowie auf den Flächen vor Dörenbergklinik und ehemaligem Gesundheitszentrum treffen verschiedene Teilprojekte an einem Punkt zusammen.

Hier werden bald Sperrungen erforderlich. Die Dichte der aktuell erforderlichen Maßnahmen (siehe unten) und der Baubeginn des Baumwipfelpfades Mitte September führen, so Reinhard Fühner, Fachdienst Planen und Bauen und Nadine Oestermeyer aus dem Team LaGa dazu, dass die Philipp-Sigismund-Allee
ab dem 28. August 2017 für den normalen Verkehr gesperrt sein wird.

„Die unterschiedlichen Baumaßnahmen brauchen Platz und die Baustellenzufahrt läuft vorwiegend über die alte Trasse der Philipp-Sigismund-Allee“, so Fühner. Für kleinere Maßnahmen könne die Baustelle auch über die Straße Am Kurgarten oder über den Amtsweg erreicht werden.

„Der jetzt noch vorhandene alte Parkplatz zwischen Kreisel und Dörenbergklinik
wird als Montagefläche für die Elemente des Baumwipfelpfades benötigt“, erläutert
Oestermeyer. „Ein Ersatzstellplatz wird derzeit an der Straße Am Kurgarten zwischen Jagdschlösschen und Hotel im Park angelegt. Dieser steht bis zum Ende der LaGa zum Parken zur Verfügung.

“ Weitere Stellplätze sollen auf der Ostseite des Hotels im Park entstehen, so
Fühner. Hier seien aber noch Entscheidungen offen. „Die Inanspruchnahme dieser zahlreichen Flächen hat zur Folge, dass die Anlieger nur noch über die Straße Am Kurgarten angefahren werden können“, darauf weist der Fachdienstleiter Planen und Bauen hin.

Etwa Mitte September werden auch erste Abschnitte des LaGa-Geländes eingezäunt. „Der Waldkurpark wird dann nicht mehr öffentlich zu begehen sein“, so Oestermeyer. „Dann ist er offiziell eine Baustelle und ein Betreten dieser Baustelle ist dann leider verboten. “

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Die Maßnahmen zusammengefasst:
1. dauerhafte Anlage der Stadt Bad Iburg (PKW- und Busstellplatz, Philipp-Sigismund-Allee,
Blütenterrassen, Steg Waldpanorama, Spielplatz zwischen den Teichen)
2. temporäre Anlagen der LaGa gGmbH (Themengärten, Ausstellungsgärten, Blumenhalle,
Gastronomie, temporäre Ersatzstellplatzflächen, Zaun)
3. dauerhafte Anlagen der LaGa gGmbH (Baumwipfelpfad und Terra.vita-Pavillon)

Die Fotos:
1 + 2 aktuelle Impressionen von der Baustelle Philipp-Sigismund-Allee
Imma Schmidt/LaGa Bad Iburg 2018, honorarfrei nutzbar

11. Countdown-Aktion der LaGa: LaGa-Luftballons

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(© Landesgartenschau2018

 

Bad Iburg, 14. August 2017

Am Freitag, 18. August 2017, findet ab 10:15 Uhr im Kneipp-Erlebnispark die elfte öffentliche Countdown-Veranstaltung der Landesgartenschau-Durchführungsgesellschaft statt.

Diesmal lassen wir gemeinsam mit Kindern der ersten und zweiten Klassen der Bad Iburger Grundschulen (Grundschule am Hagenberg, Grundschule Ostenfelde und Grundschule Glane) 18 x 10, also 180 Luftballons steigen.

Treffpunkt:
Bad Iburg, Beckerteichpforte/Eingang Kneipp-Erlebnispark, nahe dem Kneipp-Wasserspiel.An die Ballons werden von den Kindern vorher ausgefüllte RosaLotta-Karten gebunden.

Der Absender des Ballons, der am weitesten fliegt (dessen Karte uns bis zum 14. September wieder erreicht), gewinnt mit seiner Klasse eine Schulstunde mit unserem Maskottchen RosaLotta. RosaLotta wird natürlich auch dabei sein, wenn die Luftballons in den Himmel steigen.

Gymnasium Oesede wurde saniert…

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Die Arbeiten im Gymnasium Oesede liegen im Zeitplan. Davon überzeugten sich jetzt (von links) Heinrich Weiß (Leiter Gebäudemanagement Landkreis Osnabrück), Schulleiter Ulrich Schimke und der Erste Kreisrat Stefan Muhle.
Foto: Landkreis Osnabrück/Henning Müller-Detert

Georgsmarienhütte.

Bessere Luft, weniger Stromverbrauch: Dies gilt ab sofort für die Sporthalle des Gymnasiums Oesede. Der Landkreis Osnabrück hatte als Schulträger die Modernisierung der Lüftungsanlage in Angriff genommen, die Arbeiten konnten während der Sommerferien abgeschlossen werden. Darüber hinaus wurden in die Fachunterrichtsräume hochabsorbierende Schallschutzdecken eingebaut.

Bisher erfolgte die Beheizung und Belüftung der Sporthalle über eine Lüftungsanlage aus dem Jahr 1969. Die Sanierung war damit gleich in mehrfacher Hinsicht angezeigt, erläutert der Erste Kreisrat Stefan Muhle: „Mit einer zeitgemäßen Technik sorgen wir dafür, dass Stromverbrauch und der Ausstoß von Kohlendioxid verringert werden. Darüber hinaus möchten wir als Schulträger optimale Voraussetzungen für den Sportunterricht schaffen. Dazu gehört eben nicht nur die Ausstattung mit Sportgeräten.“

Durch die energetische Sanierung der Altanlage kann der Landkreis Osnabrück die jährliche Stromleistung um 13.625 Kilowattstunden verringern – das entspricht eine Einsparung von fast 75 Prozent. Die neue Anlage wird außerdem in den kommenden 20 Jahren gut 160 Tonnen Kohlendioxid weniger ausstoßen. „Die Sanierung die Sporthalle ist ein weiteres Beispiel dafür, dass der Landkreis den Klimaschutz entschlossen vorantreibt“, betont Muhle.

Die Umbauarbeiten umfassten den Austausch der Lüftungsanlage einschließlich der Sanierung der Kanäle, Luftauslässe und Regelung sowie den Einbau der Deckenheizung. Der Austausch der Lüftungsgeräte mit einem Gesamtbetrag von knapp 40.000 Euro ist als Klimaschutzprojekt förderfähig. Hierfür erhält der Landkreis Fördermittel von annährend 10.000 Euro.

Weitere 70.000 Euro investierte der Landkreis in die Schallschutzdecken. Ziel war es, durch die neuen Materialien die Nachhallzeiten drastisch zu verkürzen. Unterstützt werden die Deckenabsorber durch Wandabsorber, die gemeinsam für ein optimales Hörverständnis sorgen.

Die hohen Qualitätsvorgaben resultieren aus einem Gutachten, das speziell für hörgeschädigte Schüler erarbeitet wurde.

 

Kiffen bis der Arzt kommt….

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Legalisierung von weichen Drogen wie Cannabis; könnte das das Problem der Beschaffungskriminalität lösen?

Aus meiner Sicht spricht sehr vieles dafür, wenn es legal in begrenzten Mengen in bestimmten Geschäften verkauft würde, es dann weniger konsumiert wird und die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass die Kriminalität in dem Bereich abnehmen könnte.

Ich denke eben auch, wenn man es konsumieren darf, ist der Reiz etwas verbotenes zu tun nicht mehr vorhanden.

Die Stadt Münster möchte, im Rahmen eines wissenschaftlichen Projekts, an 100 Bürger ein Jahr lang Cannabis verschenken. Der Stadtrat hat es bewilligt und ein Antrag wurde bei dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte eingereicht.

Was genau verbirgt sich dahinter?

An 356 Tagen dürfen 100 Personen bis zu 2 Gramm pro Woche zu sich nehmen. Die Einnahme wird regelmässig kontrolliert und es wird die Einnahme per Verdampfer empfohlen.

Die Sache hat einen Haken: die Teilnehmer müssen zwischen 21 und 63 Jahre jung sein und in Münster leben. Vorab findet eine ein Kontaktaufnahme durch das Gesundheitsamt statt.

Kiffen bis der Arzt kommt, danke Münster!!

Und auch Berlin hat ein Projekt gestartet…. !

Hier geht es zur Berliner Cannabis Abgabe.

 

Wie ist Eure Meinung zu diesem Thema??

Gelebte Tierliebe auf dem Gnadenhof…

Interview mit dem Gnadenhof

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Frage: Wer seid Ihr und wie lange gibt es Euch schon?

Der Gnadenhof Brödel (http://gnadenhof-melle.de) in Melle wird hauptsächlich von 2 Personen sowie einigen Unterstützern betrieben.

Kai Behncke (42) arbeitet an der Uni Osnabrück. Karsten Wachsmuth (31) arbeitet als Handwerker.

Der Gnadenhof wird nebenberuflich, ehrenamtlich betrieben und besteht seit Mai 2016.

Woher kommt der Name „Brödel“?

Der Karsten und ich sind eigentlich eher zwei Eigenbrödler, da kam die Idee diese Eigenschaft zum Programm zu machen (lacht). Ein bißchen Selbstironie ist wichtig, wenn man Projekte gestaltet.

Und wie finanziert Ihr Euch?

Über private Eigenmittel aus unseren Jobs und ab und zu Spenden. Die Finanzierung ist, vermutlich wie bei fast jedem Gnadenhof,
nicht immer ganz einfach. Andererseits ist es auch eine tolle Aufgabe und jeden Cent wert.

Wie seid Ihr dazu gekommen einen solchen Hof zu betreiben?

Tiere gelten oftmals als reine Objekte, aber das sind sie nicht. Tiere sind wertvolle Lebewesen mit einem eigenen Charakter. Jedes Lebewesen hat ein Recht auf Leben, frei von einer Verwertungsmaschinerie. Wir wollen Tiere als das behandeln,
was sie letztlich sind: Einzigartige Lebewesen mit liebevollen Eigenschaften. Nur weil ein Tier „keinen Nutzen“ mehr bringt darf es nicht sein, dass es getötet wird, das ist schlimm. Bei uns leben Tiere so lange bis sie an Altersschwäche sterben.

Über welche Strukturen verfügt Ihr?

Ein Gelände mit 7000 m² ist aktuell in Melle/Westerhausen eingezäunt. Auch verfügen wir in dem Ortsteil über ein Kleingelände von
100 m². Beide Flächen haben wir von Privatpersonen gepachtet. Dort stehen Unterstände und zwei Bauwagen.Es leben dort Schafe, Ziegen, 2 Ponys, Schildkröten, Kaninchen, Gänse, Enten und Hühner. Die Flächen sind aber aus Lärmschutzgründen nur von außen betrachtbar.

Eine weitere Fläche haben wir gerade in Melle/Oldendorf eingezäunt. Dort entsteht auf 3000 m² weiterer Platz für Tiere. Diese Fläche wird öffentlich zugänglich sein. Menschen können sich hier auch gerne beteiligen.

Als rechtliche Institution haben wir eine gemennützige UG gegründet, die „Umweltschutz und Lebenshilfe“
(http://umweltschutz-und-lebenshilfe).

Und wie sehen Eure Pläne für die Zukunft aus?

Zunächst werden wir weitere Sachkundenachweise nach §11 Tierschutzgesetz erwerben, um weitere Tierarten aufnehmen zu können.
Eine flächenhafte Vergrößerung ist aber nicht geplant, dafür fehlen dann einfach auch die Finanzmittel.

Welche Kosten entstehen denn so pro Monat?

Naja, für Futter, Tierarztkosten, Baumaterialien, Pacht und Versicherungen kommen wir aktuell auf etwa 250-300 Euro im Monat plus Rücklagen (falls mal
einem Tier etwas „schlimmeres“ passiert). Das ist schon ganz schön nervig manchmal, wir freuen uns über jede Spende, das kann ich ganz klar sagen.

Und was sagen die Nachbarn zum Gnadenhof?

Am Anfang gab es große Zweifel: Wird das zu laut? Stinkt das? Zieht der Hof Ratten an?

Mittlerweile haben sich die Sorgen erledigt. Viele Nachbarn setzen sich Abends in die Feierabendsonne und freuen sich an den Tieren, einige füttern diese sogar. Wir sorgen aber auch dafür, dass z.B. der Tiermist regelmäßig eingesammelt wird und alles stimmig ist. Das ist manchmal auch Arbeit, macht aber auch sehr viel
Spaß. Und die Tiere geben viel emotionale Wärme zurück, da hat wirklich jedes Tier ein eigenes Wesen.

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Naja, ab und zu kommen dann auch kleine Lämmer zur Welt.
Die sind manchmal so pfiffig, dass die auch schon mal ein Loch im Zaun finden, dann werden die aber schnell wieder eingefangen und das Loch geflickt.
Und natürlich dürfen auch die Lämmer so lange leben, bis sie alt und grau sind.

Und welche Projekte macht Ihr noch so?

Unser größtes Projekt ist das Insektenschutzprojekt „Blumiges Melle“, da haben wir auf 80.000 m² für Blühwiesen gesorgt, welche Pollen und Nektar liefern.
Denn auch die kleinsten Tierchen sind brutal gefährdet. Manchmal würden wir uns wirklich etwas mehr Sorgsamkeit in der Menschheit wünschen,
aber viele haben durchaus schon das Herz am richtigen Fleck und auch die richtige Masse im Kopf, es gibt viele Menschen, welche sich um das Wohl von Tieren sorgen, das ist gut.

(© Text und Bilder Gnadenhof)

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Vielen Dank an den Gnadenhof für diese sehr ausführliche Antworten. Beizeiten werde ich dem Hof mal einen Besuch abstatten und mir ein eigenes Bild von dem tollen Projekt machen zu können.