Andre Berghegger nimmt Stellung….

Berghegger

André Berghegger

 

3. Thema geplante Umgehung Straße in Bad Iburg wie ist diesbezüglich Ihre Sicht der Dinge?
Mit der Thematik Ortsumgehung Bad Iburg habe ich mich bereits intensiv befasst und stehe in direkten Kontakt mit der Bürgerinitiative-Bad Iburg-Glane. Zudem habe ich zwischenzeitlich diverse Gespräche geführt, unter anderem mit kommunalen Entscheidungsträgern vor Ort und auch dem zuständigen Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann.
Dabei haben wir die verschiedenen Aspekte der Projektplanung immer wieder diskutiert. Die Ortsumgehung Bad Iburg ist als Projekt in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen worden. Jedoch wird durch diese Aufnahme zunächst nur entschieden, ob das Projekt innerhalb der Laufzeit des neuen Bundesverkehrswegeplanes bis zum Jahr 2030 grundsätzlich überhaupt realisiert werden kann.
Es dient gewissermaßen als Rechtsgrundlage für den Bau. Die konkreten Einzelheiten werden durch diese Entscheidung nicht festgelegt. Es könnte als starker Wünsch der Bevölkerung auch vor Ort entscheiden werden, dass die gesamte Maßnahme nicht gewünscht ist.
Das wäre ein deutlicher Hinweis an die Entscheidungsträger. Insbesondere steht auch ein genauer Streckenverlauf mit dem Bundesverkehrswegeplan noch nicht fest. Er ist nur beispielhaft in der Projektbeschreibung in einer denkbaren Variante aufgezeigt. Tatsächlich entschieden wird allerdings viel später im sogenannten Raumordnungs- und Planfeststellungsverfahren auf Landes- bzw. Landkreisebene. Darüber befinden schlussendlich die kommunalen Entscheidungsträger.
Wie Sie ja vielleicht wissen, wird ab dem 15. Oktober 2017 zur der Thematik eine Einwohnerbefragung durchgeführt.
Meine persönliche Meinung dazu:
Ich hoffe auf ein klares Votum aus der Bevölkerung. Neben der Entscheidung des Stadtrates finde ich es in dieser Frage besonders wichtig, die Bevölkerung zu beteiligen, wenn es auch nicht zwingend eine rechtliche Wirkung hätte. Es wäre aber ein deutliches Signal! Wie auch immer diese Entscheidung ausfällt, so wäre es ein starker Hinweis für die dann zuständigen Entscheidungsträger auf Landesebene bzw. beim Landkreis Osnabrück, der über die regionale Raumordnung bzw. das Planfeststellungsverfahren die konkreten Entscheidungen trifft.
4. Gesundheitsversorgung im Südkreis von Osnabrück und Krankenhaus in Dissen?
Die Schließung des Krankenhauses in Dissen durch das Klinikum Osnabrücker-Land war und ist ein herber Schlag für die Menschen in Dissen und dem gesamten Südkreis. Das wird immer wieder eindrucksvoll durch das hohe und regelmäßige Engagement der Bevölkerung und der handelnden Akteure in dieser Sache deutlich. Der Schlüssel zur Verbesserung der gesundheitlichen Versorgungssituation liegt beim Land Niedersachsen.
Unabhängig vom objektiven Versorgungsgrad im Hinblick auf insbesondere Fachärzte, Notärzte, Rettungsdienst und Krankenhausbetten sollte eine Verbesserung zumindest durch die Einrichtung oder den Aufbau eines Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) angestrebt werden.
Dieses sollte bedarfsgerecht eingerichtet und unter Trägerschaft eines bewährten regionalen Akteurs stehen. Für den eventuellen Bau bzw. die Ausstattung sollte es einen Investitionszuschuss des Landes geben, damit ein solches MVZ auch wirtschaftlich betrieben werden kann.
Schwerpunkte – auch aufgrund des Industriestandortes Dissen – sollten zumindest die Chirurgie, die Unfall- und die Besetzung mit einem Durchgangsarzt sein. Ebenfalls müssten längere Öffnungszeiten aufgrund des Industriestandortes angestrebt werden. Nach diversen Petitionen, Sitzungen und Gesprächen auf der Landesebene zu diesen Themen müssen wir Wert legen auf eine endlich konkrete Antwort vom Land und dies immer wieder mit Nachdruck einfordern.
 Ich hoffe, Ihnen mit weitergeholfen zu haben. Mit besten Grüße André Berghegger
Vielen Dank Herr Berghegger das sie sich die Zeit für die Beantwortung genommen haben.
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Unfallschwerpunkt B 51 Polizei gibt Antworten….

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(Symbolfoto)

Folgende Fragen stellte ich der Polizei Osnabrück zum Thema ,, Unfälle“ auf der B51:

Wie viele Unfälle gab es in den letzten 12 Monaten auf der B 51 zwischen Glandorf und Bad Iburg, wie viele davon endeten glimpflich und wie viele tödlich?
Was war die am meisten festgestellte Unfallursache und wie könnte man diese Unfälle eventuell verhindern?? 

Antworten der Polizeidirektion Osnabrück:

Im vergangenen Jahr hat es auf dem Abschnitt der B51 zwischen Glandorf und Bad Iburg insgesamt 26 Verkehrsunfälle gegeben.
Bei einem dieser Unfälle wurde dabei eine Person getötet, bei jeweils zwei Unfällen wurden Personen schwer bzw. leicht verletzt.
Hauptunfallursachen waren u.a. Unachtsamkeit, nicht angepasste Geschwindigkeit und Wildwechsel.
Die Frage nach der Vermeidbarkeit von Unfällen ist nicht so einfach zu beantworten. Aufmerksames, vorausschauendes Fahren bei gleichzeitig den Fahrbahn-und Witterungsverhältnissen angepasster Geschwindigkeit gehört sicherlich dazu.
MfG Ihre Polizei Osnabrück
 
Persönliche Anmerkung vom Osnastadtkreisblogger:

Liebe Autofahrer fahrt bitte um- und vorsichtig, lieber 5 Minuten sich verspäten als am Ende vor einem Baum oder im Straßengraben zu landen.

Kein Handy oder Smartphone am Steuer nutzen, denn so wichtig können keine Anrufe/Nachrichten sein. Weiterhin allen eine gute Fahrt und denkt immer daran ihr lebt nur einmal.

Leerstände in Bad Iburg, die Wirtschaftsförderin gibt Antworten….!!

 

 

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(Symbolfoto)

 

Mit folgenden Fragen trat ich an die Wirtschaftsförderin der Stadt Bad Iburg Frau Bilski heran:

  1. Was denken Sie und die Stadt sind die wirklichen Gründe für die Leerstände in der Bad Iburger Innenstadt?
  1. Gibt es konkrete Pläne wie die Stadt diesem Geschäfte sterben ein Ende setzen kann eventuell in Cooperation mit dem Handel/ der Vermieter ?
  1. Was kann der Bürger diesbezüglich tun`?
  1. Gibt es konkrete Pläne oder Ideen für eine Image Verbesserung der Stadt Bad Iburg?
  1. Wie steht die Stadt zur Nutzung der sozialen Netzwerke wie Facebook und Co?

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Antworten :

Zur Frage nach den Gründen für die Leerstände in der Bad Iburger Innenstadt, handelt es sich um eine vielschichtige Problematik, die nicht ohne Weiteres eindeutig beantwortet werden kann.

Sicherlich spielt der stattfindende Struktur- und Gesellschaftswandel eine Rolle bei der zunehmenden Leerstandsproblematik in deutschen Städten.

Zum einen steigt der Konkurrenzdruck durch den Onlinehandel. Zum anderen werden Innenstädte nicht mehr in dem hohen Maße wie früher als Versorgungszentren durch die Bevölkerung angesehen, da man heutzutage fast alle Produkte des täglichen oder mittelfristigen Bedarfes auch in den Supermärkten erhält (Funktionsverlust).

Gerade kleinere Stadtzentren verlieren immer mehr Besucher, zugunsten großer Stadtzentren (dazu zählen auch Einkaufszentren, Outlets etc.) mit hoher Aufenthalts- und Erlebnisqualität. In Bad Iburg spielt sicherlich auch der Wandel der Gesundheitswirtschaft (Rückgang klassischer Kurtourismus) eine Rolle, der weniger Gäste und Besucher für die Innenstadt bedeutet.

 

Es gibt tatsächlich Pläne, wie die Stadtverwaltung aktiv gegen den Leerstand in der Bad Iburger Innenstadt vorgehen möchte:   

Seitens der Verwaltung wurde am 01.09.2016 eine Wirtschaftsförderin (Frau A-M. Bilski) eingestellt, welche sich um die Ortsentwicklung, das Leerstandsmanagement und das Attraktiveren + das Marketing der Innenstadt kümmert. Derzeit entwickeln wir ein Leerstandsmanagement, d.h., wir erfassen den örtlichen Bestand an Geschäften, Leerständen etc., ermitteln Eigentümer, Ladengrößen und zulässige Nutzungen.

Demnächst wird Frau Bilski das persönliche Gespräch mit allen Eigentümern, Pächtern, Mietern von Immobilien, Ladenflächen etc. in Bad Iburgs Zentrum suchen, um Probleme zu identifizieren, Wünsche aufzugreifen und langfristige Möglichkeiten der Wiederbelegung der Leerstände auszuloten.

Zusätzlich arbeiten wir parallel an einem Stadtmarketingkonzept, um auf freistehende Ladenlokale und ihre Nutzbarkeit aufmerksam zu machen und die Innenstadt insgesamt aufzuwerten.

Unser Ziel ist, Bad Iburgs Innenstadt zur Landesgartenschau (und darüber hinaus!) schick zu machen. Bei all diesen Plänen setzen wir auf die Zusammenarbeit mit den Gewerbetreibenden, Vermietern und Eigentümern, z.B. über den BIM e.V., aber auch durch demnächst folgende Ansprachen und Gespräche mit Privaten.

 

Die Bürgerinnen und Bürger können eine ganze Menge im Hinblick auf die Leerständsproblematik tun. Beispielsweise durch Eintritt und aktive Mitarbeit in einem der zahlreichen Bad Iburger Vereine, die sich für die Innenstadt und die Ortsentwicklung einsetzen.

Die Bürgerinnen und Bürger können überlegen, ob sie das Produkt, welches sie gerne Online oder in einer größeren Stadt  oder in einem Supermarkt kaufen möchten, nicht doch in der Bad Iburger Innenstadt erwerben könnten.

Darüber hinaus können die Bürgerinnen und Bürger Dauerkarten für die LaGa erwerben und ihre Familien, Freunde und Bekannte animieren, auch eine Karte zu kaufen und damit ein Zeichen für Bad Iburg zu setzen.

Nicht zuletzt können Bürgerinnen und Bürger sich bei der Koordinierungsstelle Ehrenamt der Stadt Bad Iburg melden und erfahren, welche konkreten ehrenamtlichen Projekte sie außerdem in der Stadt/Innenstadt unterstützen können.

Wir entwickeln derzeit ein Stadtmarketingkonzept, das zunächst die Baustellen in den Blick nimmt. Kommunikation und Information halten wir für sehr wichtig, um die Akzeptanz und Toleranz für die notwendigen Baustellen in Bad Iburg bei den Bürgerinnen und Bürgern und Gästen zu verbessern.

Das Konzept soll dann auch auf die Leerstände übertragen werden und insgesamt vermitteln, dass Bad Iburg in Bewegung ist, hier etwas passiert und sich positiv entwickelt. Im Weiteren soll die Stadt als Ganzes in den Blick genommen werden und mithilfe der Landesgartenschau (aber nicht nur) sollen die besonderen Seiten der Stadt Bad Iburg hervorgehoben und kommuniziert werden.

Grundsätzlich wird die Nutzung der sozialen Medien in Bad Iburg als wichtig angesehen, um mit den Bürgerinnen und Bürgern über eine neue, zeitgemäße Plattform ins Gespräch zu kommen.

Die Nutzung von Facebook und Co. Sollte aus unserer Sicht jedoch sehr professionell und konsequent erfolgen. Hierfür überlegen wir uns derzeit noch ein Konzept, wie die städtische Nutzung der sozialen Medien aussehen könnte, welche Themen dort kommuniziert werden sollen und wer sich um die Pflege der sozialen Netzwerke der Stadt Bad Iburg kümmern kann.

(Text.A-M.Bilski)

Bedanke mich recht herzlich bei Frau Bilski, für die ehrliche und offene Beantwortung meiner Fragen.

 

Diskutiert gerne mit zu diesem Thema und wie steht ihr als Besucher oder Bürger der Stadt Bad Iburg dazu??

Modehaus Hannibal stellt sich den Fragen zum NOZ Artikel….!!

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Antwort vom Modehaus Hannibal zu den folgenden Kernfragen:

Guten Abend,

mit bedauern habe ich den Artikel in der NOZ gelesen wonach Sie nun endgültig aufhören unter anderen aus Altersgründen und wohl wegen zu wenig Kunden. Laut Artikel wenn es allles so stimmt, bekommt der Sohn das Gebäude und was er dort geplant habe, stünde derzeit nicht fest?

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Um Ihre Fragen zu dem NOZ-Artikel zu beantworten.:

–          Da ein Neubau geplant ist, wird zwangsläufig eine Schließung des Geschäftes notwendig sein.

–          Da sich der Ort fortentwickeln muss, ist eine Neukonzeption in Verbindung mit einem attraktivem Neubau doch zu  begrüßen

–          Zum Thema „wenig Kunden“ können Sie als direkter Bewohner der Großen Straße doch anhand der Einkaufstüten der Innenstadtbesucher

selber am Besten beurteilen, wie es um die Wirtschaftskraft des Ortes bestellt ist.

Die vielen Leerstände in der Innenstadt sind auch Ausdruck des massiven Kaufkraftabflusses in die nächsten Mittel- und Oberzentren und

natürlich auch die Hinwendung zum Online-Handel, der sich aber in absehbarer Zeit auf einem gewissen Niveau einpendeln wird.

Der Kunde hat leider noch nicht begriffen, dass z.B. ein begrüßenswerter Verzicht auf Plastiktragetaschen kompensiert wird durch einen deutlichen Müllberg

In Form von Versandverpackungen. Die Schadstoffe durch Zustellfahrzeuge und die enorme Belastung der Mitarbeiter bleiben hierbei noch unberücksichtigt.

Nicht zuletzt wird auch der Verlust von  Arbeits- und Ausbildungsplätzen durch jede Geschäftsschließung die Folge sein.

Die Fakten schafft der Kunde selbst. Zum Glück kann das Internet noch keine Haare schneiden, sonst wären die vielen Frisörläden auch noch dicht.

 

Trotz aller Bedenken wird sich die Handelslandschaft in Zukunft noch schneller verändern, denn „ Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.“

Wer einen attraktiven Ort will, sollte auch dort einkaufen,> soweit möglich,< sonst funktioniert es nicht.

 

Wir wünschen ein frohes Weihnachtsfest und für das Neue Jahr alles Gute.

 

Familie Hannibal

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Vielen Dank an die Familie Hannibal für die schnelle und zügige Beantwortung der Fragen.

Wünsche ebenso ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr.

 

 

Weitere Artikel finden Sie hier :

Einzelhandel in Bad Iburg…

Totalausverkauf bei Hannibal Moden…

Gemeinsam gegen den Leerstand

Was ist nur los in Bad Iburg….

 

 

 

 

 

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