Kurs zur Ausbildung für ehrenamtliche Seniorenbegleiter

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Aktiv für ältere Mitbürger: Mit einem eigenen Flyer informieren die Mitarbeiterinnen des Seniorenbüros und der Katholischen Landvolkhochschule über die Fortbildung zum Seniorenbegleiter, die ab September in Bad Rothenfelde angeboten wird.
Foto: Landkreis Osnabrück/Uwe Lewandowski

Osnabrück.

Engagement gefragt: Das Seniorenbüro des Landkreises Osnabrück bietet ab dem 16. September die Fortbildung „DUO.Ehrenamtliche Seniorenbegleitung“ zum ersten Mal in Bad Rothenfelde an. Der Kurs richtet sich an Menschen, die Lust haben, sich in ihrem Ort sozial zu engagieren. Besonders angesprochen sind Personen aus dem südlichen Landkreis.

Damit Interessierte sich schon im Vorfeld über Kursthemen, Inhalte und Termine informieren können, gibt es eine Informationsveranstaltung am Donnerstag, 17. August, um 15.30 Uhr im Kurmittelhaus Bad Rothenfelde, Frankfurter Straße 3. Anmeldungen hierfür sind nicht erforderlich.

Mit Blick auf den demografischen Wandel gilt mehr denn je: Menschen fühlen sich in Gesellschaft wohler und genießen die sozialen Kontakte. Aber für viele Ältere sieht die Lebenswirklichkeit anders aus. Sie haben niemanden, mit dem sie etwas unternehmen können oder einfach nur reden können. Hier kommen die ehrenamtlichen Seniorenbegleiter ins Spiel, denn sie leisten Gesellschaft, spenden Zeit und unterstützen ältere Menschen in ihrem Alltag.

So begleiten sie die älteren Menschen bei Besorgungen, Behördengängen oder Arztbesuchen. Wichtig für die möglichen Helfer: Pflege- und Putztätigkeiten gehören nicht dazu. Susanne Klesse vom Seniorenbüro erläutert: „Mit diesem Kurs wollen wir das passende Handwerkszeug vermitteln, aber auch die engagierten Leute vor Ort zusammenbringen.“

In rund 50 Unterrichtsstunden qualifizieren sich die Teilnehmer für ihre Tätigkeiten. Die Inhalte: Grundlagen der Seniorenbegleitung wie zum Beispiel Beschäftigungsmöglichkeiten und Gesprächsführung, aber auch Grundlagen zu Alterserkrankungen. Neben der theoretischen Ausbildung gehört auch ein 20-stündiges Praktikum dazu.

Der Kurs startet am Samstag, 16. September. Danach gibt es weitere elf Termine immer montags von 15:30 bis 19 Uhr im Kurmittelhaus Bad Rothenfelde. Für die ehrenamtlich engagierten Teilnehmer ist der Kurs kostenfrei.

Durchgeführt wird diese Fortbildung vom Zentrum für ehrenamtliches Engagement der Katholischen Landvolkhochschule Oesede im Auftrag des Seniorenbüros.

Zur Information hat der Landkreis Osnabrück einen Flyer und die Kurstermine im Internet veröffentlicht unter: https://www.landkreis-osnabrueck.de/senioren. Außerdem informiert das Seniorenbüro unter Telefon 0541/501-3831 oder seniorenbuero@Lkos.de.

 

DUO-Kurs: Teilnehmer erhalten Zertifikate für ehrenamtliche Seniorenbegleitung….

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Erfolgreiche Teilnahme:
14 Frauen und Männer absolvierten jetzt den DUO-Kurs „Ehrenamtliche Seniorenbegleitung“.
Foto: Landkreis Osnabrück/Uwe Lewandowski

 

Osnabrück/Bramsche.

Der Landkreis Osnabrück hat zum achten Mal den DUO-Kurs „Ehrenamtliche Seniorenbegleitung“ durchgeführt. 14 Frauen und Männer erhielten jetzt im Forum Martinum in Bramsche ihr Zertifikat.

Der Hintergrund des Angebots: Die Teilnehmer tragen dazu bei, dass ältere Menschen in ihrer Umgebung möglichst lange in den eigenen vier Wänden und dort selbständig leben können – auch dann, wenn keine Familienmitglieder in der Nähe wohnen und im Bedarfsfall helfen können.

DUO richte sich an zwei Gruppen, erläuterte Fachdienstleiterin Anja Fels: „Menschen, die sich nach ihrer Berufstätigkeit an ihrem Wohnort sozial engagieren wollen, eignen sich mit dem Kurs das passende Handwerkszeug an. Dazu ist es ein Angebot für Ältere, die etwa alleine wohnen, sich aber mehr Kontakt, gesellschaftliche Teilhabe oder Unterstützung im Alltag wünschen.“

Wie sieht nun dieses Handwerkszeug aus? Die Teilnehmer befassen sich etwa mit Gesprächsführung und Kommunikation, Aktivierung und Beschäftigungsmöglichkeiten, Alterserkrankungen, Sozialrecht und Selbstbestimmung oder Versicherungsrecht im Ehrenamt.

Anschließend unterstützen die DUO-Seniorenbegleiter ältere Menschen in ihrem Alltag, etwa mit Besorgungen oder nehmen sich die Zeit zum Reden und Zuhören. Pflege- und Putztätigkeiten gehören nicht zu den Aufgaben.

Die Qualifizierung umfasst 55 Stunden Theorie und 20 Stunden Praxis. Im Januar 2017 absolvieren die Teilnehmer noch einen Erste-Hilfe-Kurs, der einen Schwerpunkt auf die Hilfe am älteren Menschen legt.

Die Qualifizierung ist ein Kooperationsprojekt des Senioren- und Pflegestützpunktes im Landkreis Osnabrück mit der Freiwilligenakademie Niedersachsen und der Katholischen Landvolkhochschule Oesede.

Sie wird vom Land Niedersachsen gefördert und ist für die zukünftigen Ehrenamtlichen kostenlos. Einige der Teilnehmer sind schon in anderen Bereichen aktiv, wie etwa in der Hospizarbeit oder in Kirchengemeinden und können hierfür die Inhalte des Kurses nutzen.

Wie geht es nun weiter? Insbesondere geht es um die Frage, wie Angebot und Nachfrage vermittelt werden. Wie das umgesetzt werden kann, zeigt die Stadt Bramsche. Die elf DUO-Kurs Teilnehmer aus Bramsche haben bereits Kontakte zu Maria Stuckenberg (Freiwilligendienst der Stadt Bramsche) und Ruth Große-Brauckmann (Leiterin des Familienbüros) geknüpft.

Vereinbart wurde, dass sich Interessierte bei den beiden Stellen melden können. Ein anderes Beispiel ist Wallenhorst. Hier gibt es die Initiative „Hand in Hand – wir helfen“. Die ehrenamtliche Alltagshilfe ist angebunden an den Seniorenbeirat der Gemeinde.

Mit der Vergabe des Zertifikats ist die gemeinsame Arbeit aber noch nicht abgeschlossen: Das Seniorenbüro im Senioren- und Pflegestützpunkt (SPN) wird zum Erfahrungsaustausch und zu regelmäßigen Fortbildungen einladen, kündigte Susanne Klesse an.

 

 

Dissener Tafel….

Wahnsinn  in einigen Monaten wird die Tafel in Dissen schon 11 Jahre alt und versorgt jede Woche so an die 100 Haushalte und viele weitere sind dort noch gemeldet.

Bewundernswert was die ehrenamtlichen Mitarbeiter dort für die Bedürftigen Menschen auf die Beine stellen und wie gut diese so manch brenzlige Situation beilegen und beenden können.

Mit Farbpunkten werden die Ausweise beklebt und so entsteht ein Rotationssystem wonach jeder Bedürftige zu unterschiedlichen Zeiten dran ist.

Die Anzahl der Bedürftigen steigt stetig und ob es dann noch auf Dauer gewuppt werden kann ist fraglich.

 Dissen deckt den Südkreis ab und auch Menschen aus Bad Iburg, Bad Laer, Bad Rothenfelde, Glandorf und Hilter dürfen das Angebot nutzen. Die nächste Außenstelle ist in Georgsmarienhütte. 

Ich persönlich denke es ist an der Zeit das was passieren muss und die Politik gegen diese Armut endlich  vorgehen sollte.

 

 

 

Quelle: Großer Andrang: 10 Jahre Dissener Tafel: Hier geht‘s um die Wurst