„Erfrischend, fruchtig, nicht zu sauer“- ‚Kneipp cool‘-Cocktail mit tollem Start….

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vlnr. Annette Niermann, Bürgermeisterin und RosaLotta sowie Anna Magdalena Bilski

 

Bad Iburg, 19. Juli 2017

„Spritzig, frisch, geradezu prickelnd, schmeckt mit und ohne Alkohol und ist eine schöne Einstimmung auf die Landesgartenschau!“, so lobt Corinna Seyffert den soeben probierten neuen Cocktail ‚Kneipp cool‘.

Rund hundert Gäste fanden sich gestern ab 18 Uhr zur
‚Happy Hour‘ auf der Terrasse von Fromme’s ein – bei schönstem Cocktail-Wetter. Diesmal veranstaltete die Landesgartenschau-Durchführungsgesellschaft ihren Countdown gemeinsammit der Bad Iburger Tourist-Info und mit Gastro aktiv, dem Gastronomen –Zusammenschluss.

Der für seine Ideen und Geschmacksexplosionen bekannte Barmixer Giovanni Armanni aus dem Nokta in Osnabrück hat im Auftrag der Bad Iburger Tourist-Information einen super leckeren und zugleich gesunden Cocktail kreiert: „Kneipp cool!“ Gesunde, regionale Zutaten starten auf der Zunge eine Reise von Apfel über Weißdorn zu Rose. „Sensationell!“, lobt die Marketingchefin der Stadt Bad Iburg und Wirtschaftsförderin, Anna Magdalena Bilski.

Diesen alkoholfreien Cocktail soll es später möglichst überall in der Bad Iburger Gastronomie geben, „notfalls passt Korn dazu“, so Armanni. Auch die Variante „mit“ fand begeisterte Abnehmer, zumal die ersten 50 Cocktails, die es kostenlos gab, sofort „vergriffen“ waren.

„Es ist bereits unsere zehnte Countdown Veranstaltung – fast schon ein Jubiläum, lassen Sie sich den neuen Cocktail schmecken!“, so Gartenschaugeschäftsführerin Ursula Stecker. Für die Tourist-Information begrüßte Anna Magdalena Bilski das gut gelaunte Auditorium: „Dieser Cocktail ist jung und sehr lecker – und trotzdem gesund. Mit solchen Aktionen sorgen wir dafür, dass sich das etwas verstaubte Kneipp-Image zeitgemäß entwickelt“,betonte sie. „Prost!“

Der Barmixer legte beim Komponieren dieses Cocktails größten Wert auf gute Produkte,aber auch darauf, dass die Zutaten leicht zu beschaffen sind. Und er hat sich mit der Kneippschen Lehre befasst: „Auch der moderne Barkeeper lässt sich durch Heilpflanzen und Kräuter inspirieren und kreiert neue Drinks und Cocktails auch ohne Alkohol.

Das ist ein echter Trend!“ Statt Alkohol werden diese Drink „mit Wasser, frisch gepressten Zitrusfrüchten, regionalen Natursäften sowie Auszügen von Heilpflanzen und Kräutern gemixt.“

Da letztere Zeit brauchen, um ihre positive Wirkung zu entfalten, kann man es zu
einer „erfrischenden Gewohnheit werden lassen, einen ‚Wellness -Drink‘ in einem Moment der Ruhe zu genießen, gegen Stress und Unwohlsein“, empfiehlt Armanni.

Beispielsweise wirke Weißdorn gegen Nervosität – in dem neuen Cocktail ist er dabei.Wer Weißdornsaft kennt, weiß, dass er eher herb schmeckt. So kennt ihn auch Mechthild Schöning aus Bad Iburg. Sie ist dann vom neuen Cocktail ‚Kneipp cool‘ angenehm überrascht und hat ebenfalls beide Varianten probiert: „Sehr erfrischend, fruchtig und nicht zu sauer!“,lobt sie.

Und auch der Inhaber von Fromme’s, bei dem die Cocktail-Präsentation stattfand, Daniel Fromme, ist zufrieden: „Das war doch eine schöne Veranstaltung, hat Spaß gemacht!“

 

 

Foto:(Imma Schmidt/LaGa Bad Iburg 2018)

 

 

Kneipp für Jedermann….

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Bad Iburg, 19. Mai 2017

Ein Bein rein, ein Bein raus! Wassertreten nach Kneipp für Jedermann am 18.05. am Abend, zwischen zwei Regenschauern, fand sich eine kleine Gruppe Unerschrockener am Wassertretbecken im Kneipp-Erlebnispark ein.

Die Landesgartenschaugesellschaft hatte, gemeinsam mit dem Kneipp-Verein Bad Iburg, zum öffentlichen Wassertreten eingeladen. Die achte öffentliche LaGa-Countdown-Veranstaltung sollte, zeigen, wie’s geht, das Wassertreten nach Kneipp.

„Ein Bein rein, ein Bein raus – bitte nicht beide Beine gleichzeitig im Wasser lassen!“, lautet das fröhliche Kommando. Der medizinische Bademeisters Hans-Dieter Schlepphorst, Mitglied im Vorstand des Kneipp-Vereins, hat die Regie übernommen und leitet vom Beckenrand den „Storchengang“ an.

Die feinen Muskeln in den Adern sollen sich zusammenziehen und wieder entspannen und sich auf diese Weise trainieren, erläutert Schlepphorst. Zudem spreche diese Gangform Reflexpunkte von Zusammenziehen und Weiten an. Und wieso macht er das nicht im Wasser selbst vor?

Bei starken, tief sitzenden Erkältungen solle man das das Wassertreten besser lassen, rät Schlepphorst. Man hört es an seiner Stimme, dass er wohl derzeit am Beckenrand besser aufgehoben ist. „Nicht abtrocknen“, folgt das nächste Kommando, wieder mit einem Lächeln. „Auf der Wiese etwas gehen, die Füße trocknen von allein.“ Der Mensch sei nicht für Schuhe und Strümpfe gemacht, erfahren die Teilnehmer.

Morgens in den Garten zu gehen und einige Minuten hin und her zu laufen, das sei die beste Medizin für die Füße, weiß der Kneipp-Bademeister. Wassertreten, erklärt er dann weiter, fördert durch das Gefäßtraining die Durchblutung, regt Kreislauf und Stoffwechsel an, hilft gegen Krampfadern und stärkt das Immunsystem.

Und die Arme? „Eigentlich soll man nach einem Kneippgang etwa 20 Minuten warten, bis das Armbad folgt“, so Schlepphorst. Das aber täten die wenigsten, deswegen rate er dazu, das Bad der Arme ein wenig abzukürzen. Eine Pause zwischen den beiden Anwendungen sei aber in jedem Fall angezeigt.

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Doch auch hier gilt: Nie beide Arme gleichzeitig eintauchen, sondern immer nur im Wechsel. 

 

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Dass niemand ein Kneipp-Becken benötigt, um das Wassertreten zu praktizieren – auch wenn es draußen im Park „mehr Spaß macht“, wie eine Teilnehmerin feststellt – zeigt Hans-Dieter Schlepphorst zusammen mit LaGa-Maskottchen RosaLotta zum Schluss:

Ein viereckiger Eimer, „in den auch große Füße hinein passen“, sei praktisch.

Auch hier gilt: „Ein Bein rein, ein Bein raus!“ Selbstverständlich kneippt man nur mit kaltem Wasser. „Sebastian Kneipp hat ausschließlich kaltes Wasser verwendet“, erzählt der Bademeister. „Warmes Wasser gibt es nicht“, sagt er und lacht

 

 

Weitere Infos zum Thema:

Zum Hintergrund Am 17. Mai 1821 wurde Sebastian Kneipp geboren, vor knapp 200 Jahren. 1897 starb der „Wasserdoktor“ mit 76 Jahren. Am 19. Mai 1967 erhielt Iburg den Status eines Heilbades. (Aktuell ist Bad Iburg KneippKurort, doch der Zusatz Bad bleibt erhalten.) So erschien es passend, am 18. Mai, dem Tag unseres monatlichen LaGa-Countdowns, klassisch und ganz zünftig Wasser zu treten.

Kneippen in Bad Iburg, nun auch für Hunde……….

In Bad Iburg können nun auch die Fellnasen ( Hunde), zeitgleich mit Herrchen oder auch dem Frauchen Wassertreten.

Ein Kneipp Erlebnis für Mensch und Tier, eine Besonderheit in Bad Iburg.

Der Hintergrund zu dieser Idee war allerdings ein ganz anderer, es wurde vermehrt festgestellt das Mensch und Hund  gerne die neu renovierte Wassertretstelle im Freden, zum Waschen ihrer Pfoten, sowie Schuhe genutzt haben.

Das rief den Heideclub der sich um diese Trettstelle kümmert auf den Plan und als im Oktober das Geländer erneuert wurde, kam die Idee eine Wassertretstelle für Hunde sowie für Schuhe in den Fredenbach zu bauen.

Das Forstamt hatte genügend Stämme für das Geländer geliefert und so konnten die Reste davon, für die neue Anlage im Bach genutzt werden. Ein Dank gilt dem Heideclub, der Stadt Bad Iburg für die Materialspende und allen fleißigen Hilfskräften die bei der zügigen Erstellung geholfen haben.

Seit Ende Oktober 2015 ist die Anlage fertig und kann, wird derzeit schon genutzt.

Die offizielle Eröffnung wurde bei gutem Wetter am 16.04.2016 dann auch nachgeholt, die Fellnasen waren erst noch zögerlich doch nach kurzer Zeit zeigten sie Spaß daran.

Recherchen des Heideclubs haben übrigens ergeben, das diese Anlage bundesweit die erste seiner Art ist. Bad Iburg ist also um eine Attraktion reicher, auf geht es bei Sonnenschein zum Fredenbach.

 

Quelle: Stadtgespräch Bad Iburg Ausgabe 14. Mai 2016

             Stadtgespräch Bad Iburg Ausgabe  14. November 2015